
Das Außenministerium hisste am 24. Juni die Stars and Stripes über seinem Komplex in Kuwait-Stadt und markierte damit die erste vollständige Wiedereröffnung einer US-Botschaft, die während des Iran-Golf-Konflikts im Frühjahr geschlossen war. Außenminister Marco Rubio leitete die Flaggenzeremonie und bezeichnete Kuwait als „unverzichtbaren Partner“. Die Botschaftsaktivitäten waren am 5. März nach iranischen Drohnenangriffen auf die Perimetersicherung ausgesetzt worden. Ein Sprecher erklärte, dass Notfall-Bürgerservices sofort wieder aufgenommen werden, während reguläre Visainterviews „stufenweise“ nach Zertifizierung der Sicherheits- und IT-Systeme starten sollen. Die Wiedereröffnung schafft einen wichtigen Anlaufpunkt für multinationale Unternehmen, die Personal für Energieprojekte im Golfraum rotieren. Mobilitätsteams sollten das Visatermin-Portal der Botschaft im Auge behalten, das voraussichtlich nächste Woche eine begrenzte Anzahl von Nicht-Einwanderungsvisa freigibt. Antragsteller, die zuvor über Doha oder Dubai umgeleitet wurden, können ihre Fälle nun nach Kuwait verlegen, wobei sich Rückstände bis in den Herbst hinein ziehen könnten. Das Außenministerium warnt weiterhin vor der volatilen Sicherheitslage in der Region; der Status für autorisierte Abreisen von nicht unbedingt notwendigen Mitarbeitern in Saudi-Arabien bleibt bestehen.
Quelle: The Straits Times / Reuters