
Das US-Außenministerium hat am 27. Februar 2026 die freiwillige Ausreise von nicht dringenden Mitarbeitern und deren Familienangehörigen aus Israel genehmigt und gleichzeitig angekündigt, dass die Botschaft in Jerusalem sowie das Büro in Tel Aviv die routinemäßige Visa-Bearbeitung vorübergehend aussetzen. Antragsteller mit Terminen vom 2. bis 6. März erhalten eine Benachrichtigung zur Terminverschiebung, sobald der Service wieder aufgenommen wird. Diese Entscheidung folgt auf die zunehmende Unsicherheit in der Region nach jüngsten Militärschlägen und geht einher mit einer weltweiten Warnung an Amerikaner im Nahen Osten, die Hinweise der Botschaften aufmerksam zu verfolgen. Geschäftsreisende und internationale Entsandte müssen nun mit erheblichen Verzögerungen bei Schengen- und Anschlussreisen rechnen, da Drittstaatsangehörige häufig US-Visa über die stark frequentierte NIV-Abteilung in Tel Aviv beantragen. US-Unternehmen mit Niederlassungen in Israel sollten Notfallpläne aktivieren: Konsulartermine in Amman oder Nikosia organisieren, ESTA-Berechtigungen für Kurzreisen prüfen und die Risikoanalysen für Dienstreisen aktualisieren. Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus Israel verlegen, müssen möglicherweise auf automatische Visa-Verlängerungen oder Advance Parole zurückgreifen, um die US-Arbeitserlaubnis während der Bearbeitungszeit der Reisedokumente aufrechtzuerhalten. Die Aussetzung verdeutlicht die zunehmende Fragilität der regionalen Mobilitätswege; bei anhaltenden Unruhen könnten sich Rückstaus auf globale Konsulatsstellen ausweiten und die Bearbeitungszeiten für H-1B-Verlängerungen sowie E-2-Investorenvisa im Ausland verlängern. Unternehmen sollten die Hinweise des Außenministeriums genau verfolgen und Kopien der abgesagten Termine aufbewahren, um bei Wiederaufnahme des normalen Betriebs eine beschleunigte Neuplanung zu beantragen.
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