
Das US-Außenministerium plant, sein Netzwerk von Botschaften und Konsulaten in Afrika, die US-Visa ausstellen, in den nächsten Wochen von fast 50 auf nur noch 20 Standorte zu reduzieren, wie ein internes Memo zeigt, das der Associated Press vorliegt. Höhere Beamte erklären, dass die Zusammenlegung Teil einer umfassenderen Strategie der Trump-Administration ist, sowohl temporäre als auch dauerhafte Migration einzuschränken. Die Zentralisierung der Visa-Entscheidungen soll die Betrugsbekämpfung erleichtern und die Kontrolle über Überziehungen verbessern.
Für Manager in der Unternehmensmobilität bedeutet dies eine drastische Verringerung der verfügbaren Termine für Arbeits-, Studien- und Besuchervisa auf dem gesamten Kontinent. Unternehmen, die auf Talente aus Technologiestandorten wie Lagos, Nairobi und Kapstadt angewiesen sind oder Führungskräfte zwischen regionalen Hauptquartieren rotieren, müssen mit längeren Wartezeiten rechnen, da Bewerber zu „regionalen Bearbeitungszentren“ in Abuja, Addis Abeba, Johannesburg, Nairobi und einigen weiteren Standorten umgeleitet werden. Firmen sollten zusätzliche Kosten für innerafrikanische Reisen und Unterkünfte einplanen, wenn Mitarbeiter zu Interviews reisen, und mehr Vorlaufzeit in ihre Projektpläne einbauen.
Das Memo weist darauf hin, dass Bewerber, die bereits bei den geschlossenen Standorten in der Warteschlange stehen, automatisch umverteilt werden. Praktiker warnen jedoch, dass medizinische Untersuchungen, polizeiliche Führungszeugnisse und Terminplanungen erneut durchgeführt werden müssen, falls länderspezifische Gültigkeitsfristen ablaufen. Arbeitgeber, die H-1B-, L-1- oder Blanket-L-Visa sponsern, sollten erwägen, auf Verlängerungen in den USA umzusteigen oder eine Visa-Revalidierung in Kanada oder Mexiko in Betracht ziehen, um Engpässe zu vermeiden.
Menschenrechtsorganisationen kritisieren den Plan, da er vor allem einkommensschwächere Afrikaner trifft, die sich keine grenzüberschreitenden Reisen zu Konsulats-Terminen leisten können. Einwanderungsanwälte weisen zudem darauf hin, dass keine Personalaufstockung an den verbleibenden Standorten geplant ist, was das Risiko systemischer Verzögerungen erhöht – ähnlich wie bei den Rückständen während der Pandemie.
Das Außenministerium wollte sich zu den Personalstärken nicht äußern, betonte jedoch, weiterhin „den bestmöglichen Kundenservice im Einklang mit den US-Sicherheitsprioritäten“ zu gewährleisten. Langfristig erwarten Experten, dass die Kürzungen mehr afrikanische Reisende in Richtung Schengen-Staaten oder Großbritannien treiben werden, die stark in mobile Biometrie und Drittanbieter-Visa-Antragszentren investiert haben. Für US-Multinationale, die im globalen Wettbewerb um Talente stehen, könnte diese Politik eine weitere Hürde darstellen.
Für Manager in der Unternehmensmobilität bedeutet dies eine drastische Verringerung der verfügbaren Termine für Arbeits-, Studien- und Besuchervisa auf dem gesamten Kontinent. Unternehmen, die auf Talente aus Technologiestandorten wie Lagos, Nairobi und Kapstadt angewiesen sind oder Führungskräfte zwischen regionalen Hauptquartieren rotieren, müssen mit längeren Wartezeiten rechnen, da Bewerber zu „regionalen Bearbeitungszentren“ in Abuja, Addis Abeba, Johannesburg, Nairobi und einigen weiteren Standorten umgeleitet werden. Firmen sollten zusätzliche Kosten für innerafrikanische Reisen und Unterkünfte einplanen, wenn Mitarbeiter zu Interviews reisen, und mehr Vorlaufzeit in ihre Projektpläne einbauen.
Das Memo weist darauf hin, dass Bewerber, die bereits bei den geschlossenen Standorten in der Warteschlange stehen, automatisch umverteilt werden. Praktiker warnen jedoch, dass medizinische Untersuchungen, polizeiliche Führungszeugnisse und Terminplanungen erneut durchgeführt werden müssen, falls länderspezifische Gültigkeitsfristen ablaufen. Arbeitgeber, die H-1B-, L-1- oder Blanket-L-Visa sponsern, sollten erwägen, auf Verlängerungen in den USA umzusteigen oder eine Visa-Revalidierung in Kanada oder Mexiko in Betracht ziehen, um Engpässe zu vermeiden.
Menschenrechtsorganisationen kritisieren den Plan, da er vor allem einkommensschwächere Afrikaner trifft, die sich keine grenzüberschreitenden Reisen zu Konsulats-Terminen leisten können. Einwanderungsanwälte weisen zudem darauf hin, dass keine Personalaufstockung an den verbleibenden Standorten geplant ist, was das Risiko systemischer Verzögerungen erhöht – ähnlich wie bei den Rückständen während der Pandemie.
Das Außenministerium wollte sich zu den Personalstärken nicht äußern, betonte jedoch, weiterhin „den bestmöglichen Kundenservice im Einklang mit den US-Sicherheitsprioritäten“ zu gewährleisten. Langfristig erwarten Experten, dass die Kürzungen mehr afrikanische Reisende in Richtung Schengen-Staaten oder Großbritannien treiben werden, die stark in mobile Biometrie und Drittanbieter-Visa-Antragszentren investiert haben. Für US-Multinationale, die im globalen Wettbewerb um Talente stehen, könnte diese Politik eine weitere Hürde darstellen.
Quelle: Associated Press
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