
Am 12. März um 9 Uhr Eastern aktualisierte der Auswärtige Dienst der USA auf seiner Krisenseite für den Nahen Osten die Sicherheitswarnungen und fügte ein neues Online-Formular für US-Bürger hinzu, die eine von der Regierung unterstützte Ausreise aus Bahrain, Israel, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und den VAE suchen. Die Seite steht nun neben weltweiten Reisewarnungen, die nach der Ausweitung der US-Militäroperationen im Iran letzte Woche veröffentlicht wurden. Das Update bündelt zuvor verstreute Botschaftsinformationen in einem einzigen Portal, das rund um die Uhr erreichbare Task-Force-Telefonnummern, WhatsApp-Alarmkanäle und direkte Links zu den aktuellen Reisehinweisen der einzelnen Länder enthält. Bislang mussten Amerikaner mühsam auf den einzelnen Botschaftsseiten nach Evakuierungsdetails suchen – eine zeitraubende Aufgabe angesichts schnell wechselnder Luftraumsperrungen und zeitweiliger Internetausfälle.
Für Manager von Geschäftsreisen und Auslandseinsätzen ist diese zentrale Ressource besonders wichtig. Viele multinationale Unternehmen beschäftigen vorübergehend nicht-amerikanische Mitarbeiter in Golfstaaten, die jedoch US-Pässe besitzen und somit für unterstützte Ausreisen infrage kommen. Firmen können jetzt mehrere Mitarbeiter über das Portal anmelden, schneller Sitzplatzangebote für Charterflüge erhalten und die Sorgfaltspflicht für Audits dokumentieren. Risikomanagement-Berater empfehlen Unternehmen: 1) alle US-Reisenden und deren Angehörige sofort im Smart Traveler Enrollment Program (STEP) anzumelden; 2) Echtzeit-Standortlisten der Mitarbeiter in den betroffenen Ländern zu erstellen; und 3) mit Versicherern abzuklären, ob von der Regierung organisierte Flüge Subrogationsklauseln in den Firmenreisepolicen auslösen.
Das Außenministerium betonte, dass private Charter- oder kommerzielle Flüge weiterhin die schnellste Ausreisemöglichkeit sein können und die Formularausfüllung keine Garantie für einen Evakuierungsflug darstellt. Dennoch zeigt das Update den fortschreitenden Trend zu digitalen Krisenmanagement-Tools, die den Duty-of-Care-Plattformen des Privatsektors ähneln.
Für Manager von Geschäftsreisen und Auslandseinsätzen ist diese zentrale Ressource besonders wichtig. Viele multinationale Unternehmen beschäftigen vorübergehend nicht-amerikanische Mitarbeiter in Golfstaaten, die jedoch US-Pässe besitzen und somit für unterstützte Ausreisen infrage kommen. Firmen können jetzt mehrere Mitarbeiter über das Portal anmelden, schneller Sitzplatzangebote für Charterflüge erhalten und die Sorgfaltspflicht für Audits dokumentieren. Risikomanagement-Berater empfehlen Unternehmen: 1) alle US-Reisenden und deren Angehörige sofort im Smart Traveler Enrollment Program (STEP) anzumelden; 2) Echtzeit-Standortlisten der Mitarbeiter in den betroffenen Ländern zu erstellen; und 3) mit Versicherern abzuklären, ob von der Regierung organisierte Flüge Subrogationsklauseln in den Firmenreisepolicen auslösen.
Das Außenministerium betonte, dass private Charter- oder kommerzielle Flüge weiterhin die schnellste Ausreisemöglichkeit sein können und die Formularausfüllung keine Garantie für einen Evakuierungsflug darstellt. Dennoch zeigt das Update den fortschreitenden Trend zu digitalen Krisenmanagement-Tools, die den Duty-of-Care-Plattformen des Privatsektors ähneln.