
Die Polizei von Macao hat am 26. Juni an zwei der verkehrsreichsten Landgrenzübergänge der Region – dem Qingmao-Port und der Halle des Hongkong-Zhuhai-Macao-Brücke (HZMB) in Zhuhai-Macao – die „Face Scan“ Smart Immigration Clearance-Schleusen in Betrieb genommen. Damit können nun Hongkonger Daueraufenthalter, Einwohner Macaos und Festlandchinesen ab 14 Jahren, die ihre Gesichtsdaten vorab registriert haben, Macao einfach durch einen automatisierten Durchgang betreten oder verlassen. Es sind weder Reisepass, Ausweis, Fingerabdruck noch QR-Code erforderlich; das System überprüft die Identität der Reisenden in etwa drei Sekunden mittels KI-gestützter Gesichtserkennungskameras.
Das Programm wurde erstmals im November 2025 in Hengqin getestet und hat bereits über 6,2 Millionen Passagierdurchgänge abgewickelt. Mit dem jüngsten Ausbau sind nun insgesamt 204 Gesichtserkennungs-E-Kanäle an den drei Hauptgrenzübergängen Macaos aktiv – eine Kapazität, die laut Behörden den Spitzenverkehr während der bevorstehenden Sommerferien bewältigen kann.
Für Hongkong ist die Neuerung besonders relevant, da die HZMB-Halle eine wachsende Zahl von Pendlern mit Shuttle-Bussen und grenzüberschreitenden Fahrern abwickelt, die in Hongkong wohnen, aber in Macao arbeiten oder dort ihr Glück im Casino versuchen. Das Wegfallen der Dokumentenprüfung verkürzt die Wartezeiten laut Macaoer Polizei um bis zu 70 Prozent.
Reiseexperten empfehlen Unternehmen, ihre häufig nach Macao reisenden Mitarbeiter – etwa Wirtschaftsprüfer, Casino-Zulieferer, Veranstalter und IT-Techniker – schnell zur Teilnahme zu motivieren, da die Registrierungsplätze in der Anfangsphase begrenzt sind. Die Anmeldung ist kostenlos und kann online (für Festlandbewohner) oder an speziellen Service-Schaltern in den Grenzstellen erfolgen.
Nach der Registrierung genügt es, mit normalem Tempo durch die Schnellspur zu gehen; das System nimmt ein Live-Bild auf, vergleicht es mit verschlüsselten Vorlagen in der Grenzdatenbank und öffnet das Tor automatisch bei Übereinstimmung.
Aus Compliance-Sicht sollten Unternehmen ihre Einwilligungsformulare für personenbezogene Daten aktualisieren, da das Programm sensible biometrische Informationen nutzt, die zwischen den Grenzbehörden Macaos und Guangdong ausgetauscht werden. Zudem müssen Mitarbeiter daran erinnert werden, weiterhin physische Reisedokumente mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen – etwa bei Stichprobenkontrollen oder unerwarteten Systemausfällen.
Die Initiative Macaos ergänzt den am 25. Juni gestarteten „Seamless e-Channel“-Pilot in der HZMB-Hongkong-Halle. Gemeinsam bringen diese Technologien die Perlflussdelta-Region einem echten „Durchlaufen“-Grenzerlebnis näher und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Bereich MICE-Tourismus (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) sowie bei Tagesgeschäftsreisen.
Das Programm wurde erstmals im November 2025 in Hengqin getestet und hat bereits über 6,2 Millionen Passagierdurchgänge abgewickelt. Mit dem jüngsten Ausbau sind nun insgesamt 204 Gesichtserkennungs-E-Kanäle an den drei Hauptgrenzübergängen Macaos aktiv – eine Kapazität, die laut Behörden den Spitzenverkehr während der bevorstehenden Sommerferien bewältigen kann.
Für Hongkong ist die Neuerung besonders relevant, da die HZMB-Halle eine wachsende Zahl von Pendlern mit Shuttle-Bussen und grenzüberschreitenden Fahrern abwickelt, die in Hongkong wohnen, aber in Macao arbeiten oder dort ihr Glück im Casino versuchen. Das Wegfallen der Dokumentenprüfung verkürzt die Wartezeiten laut Macaoer Polizei um bis zu 70 Prozent.
Reiseexperten empfehlen Unternehmen, ihre häufig nach Macao reisenden Mitarbeiter – etwa Wirtschaftsprüfer, Casino-Zulieferer, Veranstalter und IT-Techniker – schnell zur Teilnahme zu motivieren, da die Registrierungsplätze in der Anfangsphase begrenzt sind. Die Anmeldung ist kostenlos und kann online (für Festlandbewohner) oder an speziellen Service-Schaltern in den Grenzstellen erfolgen.
Nach der Registrierung genügt es, mit normalem Tempo durch die Schnellspur zu gehen; das System nimmt ein Live-Bild auf, vergleicht es mit verschlüsselten Vorlagen in der Grenzdatenbank und öffnet das Tor automatisch bei Übereinstimmung.
Aus Compliance-Sicht sollten Unternehmen ihre Einwilligungsformulare für personenbezogene Daten aktualisieren, da das Programm sensible biometrische Informationen nutzt, die zwischen den Grenzbehörden Macaos und Guangdong ausgetauscht werden. Zudem müssen Mitarbeiter daran erinnert werden, weiterhin physische Reisedokumente mitzuführen und auf Verlangen vorzuzeigen – etwa bei Stichprobenkontrollen oder unerwarteten Systemausfällen.
Die Initiative Macaos ergänzt den am 25. Juni gestarteten „Seamless e-Channel“-Pilot in der HZMB-Hongkong-Halle. Gemeinsam bringen diese Technologien die Perlflussdelta-Region einem echten „Durchlaufen“-Grenzerlebnis näher und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Bereich MICE-Tourismus (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) sowie bei Tagesgeschäftsreisen.
Quelle: China Daily Asia/Xinhua
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