
Zum Beginn seines vierten Amtsjahres erklärte Regierungschef John Lee am 26. Juni gegenüber dem Regierungsnachrichtenportal news.gov.hk, dass Hongkongs Bemühungen, die Talentpipeline nach Covid-19 wieder aufzubauen, „nicht nur die Erwartungen erfüllt, sondern übertroffen“ hätten. Laut Daten des Einwanderungsamts sind seit Ende 2022 über 290.000 Fachkräfte über das Top Talent Pass Scheme (TTPS), das Technology Talent Admission Scheme, die Wiederaufnahme des Capital Investment Entrant Scheme und weitere Zulassungswege in die Stadt gezogen. Diese Zahl übersteigt das ursprüngliche Ziel der Regierung, jährlich 35.000 hochqualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen, und entspricht etwa 4 % der Erwerbsbevölkerung Hongkongs. Regierungsökonomen schätzen, dass dieser Zustrom das BIP um mindestens 1,2 Prozentpunkte steigern könnte, wenn man Familienausgaben und nachgelagerte Einstellungen berücksichtigt – Lee geht sogar von einem noch höheren Multiplikatoreffekt aus.
Die größte Nachfrage besteht in den Bereichen Fintech, Green Finance und Life-Science-Start-ups, die sich entlang des Entwicklungs-Korridors der Northern Metropolis konzentrieren. Fast 60 % der genehmigten TTPS-Antragsteller haben Abschlüsse von den weltweit besten 100 Universitäten, 22 % besitzen einen Doktortitel. Lee berichtete, dass die Verlängerungsquoten für Aufenthaltsgenehmigungen inzwischen bei „rund 60 %“ liegen, was auf einen frühen Erfolg bei der Bindung der Talente hinweist.
Der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich jedoch. Konkurrenzstandorte wie Singapur und Dubai haben seit 2025 ihre Steuersätze gesenkt und 10-Jahres-Golden-Visas eingeführt. Lee deutete an, dass Hongkong darauf mit einer Vereinfachung der Arbeitsrechte für Angehörige, einer Beschleunigung bei Schulplatzvergaben und der Erweiterung des neuen VisaTech-Portals reagieren wird, das künftig auch automatische E-Visums-Ausstellungen für Verlängerungen abdecken soll.
Für multinationale Unternehmen bedeutet das Update einerseits eine erleichterte Besetzung von Hauptquartieren, andererseits aber auch einen härteren Wettbewerb um Wohnungen und Plätze an internationalen Schulen. Personalabteilungen sollten mit einer Bearbeitungszeit von zwei bis drei Monaten für Visa rechnen – eine deutliche Verkürzung gegenüber sechs Monaten im Jahr 2022 – und die bald erscheinenden Richtlinien zur obligatorischen MPF-Anmeldung für TTPS-Inhaber im Auge behalten, die noch in diesem Jahr erwartet werden.
Die größte Nachfrage besteht in den Bereichen Fintech, Green Finance und Life-Science-Start-ups, die sich entlang des Entwicklungs-Korridors der Northern Metropolis konzentrieren. Fast 60 % der genehmigten TTPS-Antragsteller haben Abschlüsse von den weltweit besten 100 Universitäten, 22 % besitzen einen Doktortitel. Lee berichtete, dass die Verlängerungsquoten für Aufenthaltsgenehmigungen inzwischen bei „rund 60 %“ liegen, was auf einen frühen Erfolg bei der Bindung der Talente hinweist.
Der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich jedoch. Konkurrenzstandorte wie Singapur und Dubai haben seit 2025 ihre Steuersätze gesenkt und 10-Jahres-Golden-Visas eingeführt. Lee deutete an, dass Hongkong darauf mit einer Vereinfachung der Arbeitsrechte für Angehörige, einer Beschleunigung bei Schulplatzvergaben und der Erweiterung des neuen VisaTech-Portals reagieren wird, das künftig auch automatische E-Visums-Ausstellungen für Verlängerungen abdecken soll.
Für multinationale Unternehmen bedeutet das Update einerseits eine erleichterte Besetzung von Hauptquartieren, andererseits aber auch einen härteren Wettbewerb um Wohnungen und Plätze an internationalen Schulen. Personalabteilungen sollten mit einer Bearbeitungszeit von zwei bis drei Monaten für Visa rechnen – eine deutliche Verkürzung gegenüber sechs Monaten im Jahr 2022 – und die bald erscheinenden Richtlinien zur obligatorischen MPF-Anmeldung für TTPS-Inhaber im Auge behalten, die noch in diesem Jahr erwartet werden.
Quelle: news.gov.hk