
Das Außenministerium hat bestätigt, dass alle regionalen Passämter nun technisch in der Lage sind, chipgestützte ePässe auszustellen. Damit wird das 2022 erstmals pilotierte Projekt landesweit eingeführt. Der neue Pass enthält einen RFID-Chip, der persönliche und biometrische Daten speichert und durch Public-Key-Infrastruktur-Verschlüsselung geschützt ist. An den Grenzkontrollen – und zunehmend an automatisierten e-Gates – legen Reisende den Pass einfach auf einen Lesegerät, das den Chip innerhalb von Sekunden authentifiziert und so Wartezeiten erheblich verkürzt. Der Chip macht Datenmanipulation nahezu unmöglich und bringt Indien in Einklang mit den ICAO-Standards, die bereits von über 150 Ländern übernommen wurden. Bestehende Pässe behalten bis zum Ablaufdatum ihre Gültigkeit; Antragsteller erhalten automatisch einen ePass, wenn sie einen neuen Pass beantragen oder eine Neuausstellung vornehmen. Es fallen keine zusätzlichen Gebühren an, abgesehen von der kürzlich landesweit angehobenen Passgebühr. Für globale Mobilitätsteams bedeutet das Upgrade eine reibungslosere Einreise an Partnerflughäfen, die ePässe anerkennen, sowie eine mögliche Teilnahme an Trusted-Traveller-Programmen in künftigen bilateralen Abkommen. Indische Flughäfen planen, die Kapazität der automatisierten Gates bis 2027 zu verdreifachen, und das Einwanderungsamt testet bis Jahresende am Terminal 3 in Delhi eine „Trusted Traveller“-Spur für Chip-Passinhaber.
Quelle: NDTV Travel