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Indien erhöht ab 1. Juli die Passgebühren – Kosten für weltweite Reiseplanung steigen

Juni 27, 2026
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Indien erhöht ab 1. Juli die Passgebühren – Kosten für weltweite Reiseplanung steigen
Das Außenministerium (MEA) hat die Passverordnungen geändert und ab dem 1. Juli 2026 die Gebühren für alle wichtigen Passdienstleistungen deutlich erhöht. Der Preis für einen Standardpass mit 36 Seiten steigt von 1.500 ₹ auf 2.500 ₹, während ein beschleunigter Tatkal-Pass nun 5.000 ₹ kostet. Größere 60-seitige Pässe – oft von Vielfliegern und Geschäftsreisenden bevorzugt – werden auf 3.500 ₹ (normal) bzw. 6.000 ₹ (Tatkal) angehoben. Behörden begründen die Anpassung mit gestiegenen Produktions- und Sicherheitschipkosten im Zuge der Einführung biometrischer E-Pässe in Indien.

Der Zeitpunkt der Erhöhung ist jedoch ungünstig, da er in die Hauptreisezeit von Juli bis September fällt, wenn viele Studenten ins Ausland gehen: Familien, die bereits für Studiengebühren, Flugkosten und Visagebühren planen, müssen nun mit zusätzlichen 4.000 ₹ pro erwachsenem Antragsteller rechnen. Auch Personalverantwortliche in Unternehmen müssen ihre Budgetplanung für Auslandseinsätze anpassen, insbesondere für Mitarbeiter, die alle paar Jahre einen neuen Pass benötigen, um mehrere Visa-Stempel unterzubringen. Reiseberater erwarten einen Ansturm auf Termine Ende Juni, da viele Antragsteller die Frist noch vor der Gebührenerhöhung wahrnehmen wollen. Die regionalen Passämter wurden angewiesen, ihre Öffnungszeiten zu verlängern, doch Insider warnen, dass die Termine in den Metropolen bereits fast vollständig ausgebucht sind.

Indien erhöht ab 1. Juli die Passgebühren – Kosten für weltweite Reiseplanung steigen


Personalabteilungen, die große Gruppen ins Ausland schicken – etwa Kreuzfahrtschiffbesatzungen oder Flugpersonal – fordern ihre Mitarbeiter auf, die Anträge sofort einzureichen oder die höheren Kosten nach Juli einzuplanen. Das MEA betont, dass die indischen Passgebühren trotz der Erhöhung weiterhin zu den niedrigsten im G20-Raum gehören; ein US-Pass für zehn Jahre kostet beispielsweise umgerechnet etwa 10.000 ₹. Dennoch sorgt die plötzliche Erhöhung für Kritik, da die Politik aus Sicht vieler nicht ausreichend früh informiert habe. Eine Petition eines Reiseverbands aus Delhi fordert die Regierung auf, die Erhöhung über zwei Quartale zu staffeln, damit Reiseveranstalter und Bildungsberater bereits verkaufte Pakete anpassen können.

Praktischer Tipp: Personen, deren Pass in den nächsten 18 Monaten abläuft oder deren Seiten fast voll sind, können noch online zum alten Tarif einen Termin buchen und die Gebühr vor dem 30. Juni bezahlen. Entscheidend für die Gebühr ist das Zahlungsdatum, nicht der Termin, gemäß den neuen Regeln.
Quelle: GoodReturns

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