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Kanada verhängt 21-tägige Quarantäne und setzt Visa für Ebola-betroffene Länder aus

Juni 28, 2026
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Kanada verhängt 21-tägige Quarantäne und setzt Visa für Ebola-betroffene Länder aus
Angesichts eines sich ausbreitenden Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika hat die kanadische Regierung ihre neuen Gesundheitsbefugnisse gemäß dem Gesetzesentwurf C-12 aktiviert, um sowohl Reise- als auch Einwanderungsströme zu verschärfen. Auf einer Pressekonferenz, die am 27. Juni 2026 von der Winnipeg Free Press begleitet wurde, kündigten Beamte an, dass Reisende aus der Demokratischen Republik Kongo, Uganda und Südsudan bei der Einreise eine 21-tägige Selbstisolation einhalten müssen. Die Bearbeitung von Einwanderungsanträgen aus diesen Ländern wird gleichzeitig für mindestens 90 Tage ausgesetzt. Gesundheitsministerin Marjorie Michel erklärte, die Maßnahmen seien präventiv: „Das Risiko für Kanadier ist weiterhin gering, aber Sommerreisen und die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 erhöhen die Exposition.“ Die Public Health Agency of Canada (PHAC) bestätigte, dass wöchentlich etwa 350 Personen aus der betroffenen Region ankommen; rund 40 % davon sind Ausländer, denen nun das Boarding verweigert wird. Für Unternehmen mit Mobilitätsteams hat dies unmittelbare Auswirkungen. Anträge auf Arbeits- oder Studiengenehmigungen aus den drei Ländern – einschließlich innerbetrieblicher Versetzungen – werden vorübergehend nicht bearbeitet. Firmen aus den Bereichen Bergbau, Öl & Gas oder Technologie, die auf Talente aus Zentralafrika angewiesen sind, müssen Notfallpläne für die Personalplanung entwickeln oder die Einarbeitung in Drittstaaten verlagern. Fluggesellschaften und Reiseverantwortliche müssen zudem ihre Sorgfaltspflichten anpassen: Ankommende Passagiere werden an kanadischen Flughäfen auf Symptome untersucht und bei fehlendem Selbstisolationplan zu Quarantäneeinrichtungen begleitet. Verstöße werden nach dem Quarantänegesetz mit Geldstrafen von bis zu 1 Million CAD geahndet. Die PHAC gab an, dass die Maßnahmen bis zum 29. August 2026 gelten, aber verlängert werden könnten. Beteiligte sollten die Lage genau beobachten, da dies der erste Praxistest für die umfassenden Einwanderungs- und Grenzkontrollbestimmungen des Gesetzesentwurfs C-12 ist.
Quelle: Winnipeg Free Press

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