
Ein neuer Leitfaden, der am 27. Juni von CIC News veröffentlicht wurde, richtet sich an kanadische Auswanderer, die die Staatsbürgerschaft an im Ausland geborene Kinder weitergeben möchten. Der Artikel erklärt, wann Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC) eine ausführliche Geburtsurkunde (Long-Form) statt einer Kurzfassung (Short-Form) als Nachweis der Staatsbürgerschaft verlangt. IRCC hat die Checkliste CIT-0014 Anfang des Monats stillschweigend aktualisiert; obwohl das Formular nicht immer eine ausführliche Geburtsurkunde vorschreibt, warnt die Nachrichtenplattform, dass Kurzfassungen oft Angaben zu den Eltern vermissen lassen und daher abgelehnt werden können. Ausführliche Geburtsurkunden enthalten die Namen der Eltern, deren Geburtsorte und Registrierungsdetails – entscheidende Nachweise, wenn der Status über Eltern oder Großeltern geltend gemacht wird. Die Bearbeitungszeiten für Staatsbürgerschaftsnachweise liegen im Durchschnitt bei 18 Wochen, unvollständige Unterlagen können die Wartezeit jedoch auf über ein Jahr verlängern und so kanadische Reisepässe und Statuskarten verzögern, auf die umziehende Familien für Reisen und Leistungen angewiesen sind. Personalabteilungen, die kanadische Staatsbürger der zweiten Generation ins Ausland entsenden, sollten daher vor Beginn der Einsätze sicherstellen, dass die Angehörigen über akzeptable Geburtsurkunden verfügen. Müssen Dokumente bei den zuständigen Standesämtern der Provinzen oder ausländischen Registern bestellt werden, liegen die aktuellen Bearbeitungszeiten zwischen zwei und acht Wochen und erfordern oft eine persönliche Abholung. Der Leitfaden enthält zudem ein Verzeichnis zur Bestellung ausführlicher Geburtsurkunden nach Provinzen und erinnert daran, dass übersetzte Dokumente von einem in Kanada anerkannten Übersetzer beglaubigt oder von einer eidesstattlichen Erklärung begleitet sein müssen.
Quelle: CIC News