
Alberta setzt verstärkt auf seine Arbeitsmarktstrategie und nutzt das Alberta Advantage Immigration Program (AAIP), um 743 ausländische Arbeitskräfte zur Beantragung einer provinziellen Nominierung einzuladen. Dies geschah in einer Reihe von Auswahlrunden, die am 27. Juni 2026 veröffentlicht wurden. Laut detaillierten Zahlen von CIC News führte die Provinz zwischen dem 5. und 15. Juni sieben Auswahlrunden durch, wobei der Fokus stark auf den Bereichen Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Fertigung lag.
Warum das wichtig ist: Die Wirtschaft Albertas wächst schneller als der nationale Durchschnitt, doch chronische Engpässe – insbesondere 8.000 offene Pflegekräfte-Stellen und ein Mangel an Arbeitskräften in der Agrarverarbeitung – gefährden dieses Wachstum. Die Provinz nutzte daher fünf verschiedene AAIP-Ströme (Opportunity, Rural Renewal, zwei Dedicated Health-care Pathways und den Priority Sectors-Pfad des Express Entry Streams), um Talente gezielt dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden. Über 462 Einladungen – mehr als 62 % der Gesamtzahl – wurden über den Alberta Opportunity Stream vergeben, der temporären Arbeitskräften in Kanada ermöglicht, sich im provinziellen Arbeitsmarkt zu etablieren und den Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung (PR) zu ebnen.
Hintergrund: Alberta erhielt für 2026 eine bundesstaatliche Nominierungsquote von 6.403, hat aber historisch gesehen bei Ottawa um mehr gebeten. Bis Mitte Juni hatte die Provinz 2.869 Nominierungen vergeben – etwa 45 % der Quote – was Arbeitgebern die Zuversicht gibt, dass für den Rest des Jahres noch Tausende Nominierungsplätze verfügbar sind. Einwanderungsberater sehen in den Juni-Auslosungen ein klares Signal, dass Alberta seine verbleibende Quote vor möglichen Kürzungen im Jahr 2027, wie sie beim letzten Treffen der Bundes- und Provinzregierungen besprochen wurden, aggressiv nutzen will.
Praktische Auswirkungen für Arbeitgeber und Bewerber:
• Arbeitgeber im Gesundheitswesen sollten sich auf die Anerkennungsfristen für Qualifikationen einstellen, da viele AAIP-Eingeladene noch provinzielle Lizenzprüfungen ablegen müssen.
• Hersteller profitieren von den niedrigen Auswahlpunkten (bis zu 50) im Priority Sectors-Pfad, müssen aber weiterhin Stellenangebote vorlegen, die strenge Lohn- und NOC-Fähigkeitsanforderungen erfüllen.
• Express Entry-Kandidaten mit CRS-Werten unter den bundesstaatlichen Grenzwerten haben nun einen klareren Weg: eine Nominierung aus Alberta sichern und 600 CRS-Punkte hinzufügen.
Ausblick: Mit noch 3.534 verfügbaren Nominierungsplätzen und einer bevorstehenden Provinzwahl im Jahr 2027 wird erwartet, dass Alberta in der zweiten Jahreshälfte 2026 weitere sektorspezifische Auslosungen durchführt. Bewerber im Pool werden geraten, ihre Profile mit alberta-relevanter Berufserfahrung und Französisch-Sprachtestergebnissen zu aktualisieren, da die Provinz diese zunehmend bevorzugt.
Warum das wichtig ist: Die Wirtschaft Albertas wächst schneller als der nationale Durchschnitt, doch chronische Engpässe – insbesondere 8.000 offene Pflegekräfte-Stellen und ein Mangel an Arbeitskräften in der Agrarverarbeitung – gefährden dieses Wachstum. Die Provinz nutzte daher fünf verschiedene AAIP-Ströme (Opportunity, Rural Renewal, zwei Dedicated Health-care Pathways und den Priority Sectors-Pfad des Express Entry Streams), um Talente gezielt dorthin zu lenken, wo sie am dringendsten benötigt werden. Über 462 Einladungen – mehr als 62 % der Gesamtzahl – wurden über den Alberta Opportunity Stream vergeben, der temporären Arbeitskräften in Kanada ermöglicht, sich im provinziellen Arbeitsmarkt zu etablieren und den Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung (PR) zu ebnen.
Hintergrund: Alberta erhielt für 2026 eine bundesstaatliche Nominierungsquote von 6.403, hat aber historisch gesehen bei Ottawa um mehr gebeten. Bis Mitte Juni hatte die Provinz 2.869 Nominierungen vergeben – etwa 45 % der Quote – was Arbeitgebern die Zuversicht gibt, dass für den Rest des Jahres noch Tausende Nominierungsplätze verfügbar sind. Einwanderungsberater sehen in den Juni-Auslosungen ein klares Signal, dass Alberta seine verbleibende Quote vor möglichen Kürzungen im Jahr 2027, wie sie beim letzten Treffen der Bundes- und Provinzregierungen besprochen wurden, aggressiv nutzen will.
Praktische Auswirkungen für Arbeitgeber und Bewerber:
• Arbeitgeber im Gesundheitswesen sollten sich auf die Anerkennungsfristen für Qualifikationen einstellen, da viele AAIP-Eingeladene noch provinzielle Lizenzprüfungen ablegen müssen.
• Hersteller profitieren von den niedrigen Auswahlpunkten (bis zu 50) im Priority Sectors-Pfad, müssen aber weiterhin Stellenangebote vorlegen, die strenge Lohn- und NOC-Fähigkeitsanforderungen erfüllen.
• Express Entry-Kandidaten mit CRS-Werten unter den bundesstaatlichen Grenzwerten haben nun einen klareren Weg: eine Nominierung aus Alberta sichern und 600 CRS-Punkte hinzufügen.
Ausblick: Mit noch 3.534 verfügbaren Nominierungsplätzen und einer bevorstehenden Provinzwahl im Jahr 2027 wird erwartet, dass Alberta in der zweiten Jahreshälfte 2026 weitere sektorspezifische Auslosungen durchführt. Bewerber im Pool werden geraten, ihre Profile mit alberta-relevanter Berufserfahrung und Französisch-Sprachtestergebnissen zu aktualisieren, da die Provinz diese zunehmend bevorzugt.
Quelle: CIC News