
Der Zoll von Hongkong hat Südamerika in sein wachsendes Netzwerk von gegenseitigen Anerkennungsvereinbarungen (Mutual Recognition Arrangement, MRA) aufgenommen, indem er am 26. Juni ein Abkommen über den Authorized Economic Operator (AEO) mit Chile unterzeichnete, das am 28. Juni öffentlich bekannt gegeben wurde. Die Vereinbarung, die am Rande der Treffen der Weltzollorganisation (WCO) in Brüssel geschlossen wurde, gewährt anerkannten Händlern beider Volkswirtschaften bevorzugte Kontrollen, geringere Dokumentationsanforderungen und spezielle „Grüne Wege“ an Häfen und Flughäfen. Für in Hongkong ansässige Supply-Chain-Manager bedeutet das Abkommen, dass Sendungen von Elektronik, Wein und Meeresfrüchten nach und aus Chile nach vorläufigen Schätzungen von Spediteuren bis zu 30 Prozent schneller den Zoll passieren können.
Das Abkommen passt auch zur Strategie Hongkongs, seine Handelspartner über das traditionelle GBA-Hinterland hinaus zu diversifizieren und Exporteuren unter dem bestehenden Freihandelsabkommen zwischen Hongkong und Chile logistische Vorteile zu verschaffen. Die Stadt verfügt nun über MRAs mit 24 Zollbehörden, darunter Peru und Mexiko, was effektiv 90 Prozent des lateinamerikanischen Frachtvolumens abdeckt. Unternehmen, die eine AEO-Zertifizierung anstreben, müssen robuste interne Kontrollen, Sicherheitsstandards und eine nachweisbare Handelshistorie vorweisen; nach der Validierung profitieren ihre Sendungen von reduzierten Kontrollen und vereinfachter Dokumentation auf beiden Seiten.
Zollkommissar Chan Tsz-tat betonte, dass auch ein Aktionsplan zur Aufnahme von Verhandlungen mit der brasilianischen Receita Federal unterzeichnet wurde, was auf eine weitere Expansion hinweist. Chan fügte hinzu, dass Hongkong für 2026-28 erneut zum Vizevorsitzenden der WCO-Region Asien/Pazifik gewählt wurde – ein Zeichen für die wichtige Rolle der Stadt bei der globalen Handelsförderung. Praktische nächste Schritte für Unternehmen sind die Durchführung eines AEO-Bereitschaftsaudits, die Abstimmung mit Logistikpartnern zur Aktualisierung der elektronischen Datenaustauschcodes sowie die Schulung der Mitarbeiter zu MRA-spezifischen Dokumentenbefreiungen. Unternehmen, die bereits in Festlandchina oder der EU zertifiziert sind, können diese Bewertungen nutzen, um die lokale Validierung zu beschleunigen.
Das Abkommen passt auch zur Strategie Hongkongs, seine Handelspartner über das traditionelle GBA-Hinterland hinaus zu diversifizieren und Exporteuren unter dem bestehenden Freihandelsabkommen zwischen Hongkong und Chile logistische Vorteile zu verschaffen. Die Stadt verfügt nun über MRAs mit 24 Zollbehörden, darunter Peru und Mexiko, was effektiv 90 Prozent des lateinamerikanischen Frachtvolumens abdeckt. Unternehmen, die eine AEO-Zertifizierung anstreben, müssen robuste interne Kontrollen, Sicherheitsstandards und eine nachweisbare Handelshistorie vorweisen; nach der Validierung profitieren ihre Sendungen von reduzierten Kontrollen und vereinfachter Dokumentation auf beiden Seiten.
Zollkommissar Chan Tsz-tat betonte, dass auch ein Aktionsplan zur Aufnahme von Verhandlungen mit der brasilianischen Receita Federal unterzeichnet wurde, was auf eine weitere Expansion hinweist. Chan fügte hinzu, dass Hongkong für 2026-28 erneut zum Vizevorsitzenden der WCO-Region Asien/Pazifik gewählt wurde – ein Zeichen für die wichtige Rolle der Stadt bei der globalen Handelsförderung. Praktische nächste Schritte für Unternehmen sind die Durchführung eines AEO-Bereitschaftsaudits, die Abstimmung mit Logistikpartnern zur Aktualisierung der elektronischen Datenaustauschcodes sowie die Schulung der Mitarbeiter zu MRA-spezifischen Dokumentenbefreiungen. Unternehmen, die bereits in Festlandchina oder der EU zertifiziert sind, können diese Bewertungen nutzen, um die lokale Validierung zu beschleunigen.
Quelle: China Daily Hong Kong