
Die VAE werden ab nächsten Monat ihr Visa-on-Arrival-Programm erweitern und Inhabern regulärer Reisepässe aus Indonesien, Vietnam, Thailand, den Philippinen, Kenia und Südafrika die Einreise erleichtern – vorausgesetzt, sie besitzen eine gültige Aufenthaltserlaubnis aus ausgewählten entwickelten Ländern (USA, Großbritannien, EU, Singapur, Japan, Korea, Australien, Neuseeland oder Kanada). Berechtigte Reisende können zwischen einem 14-tägigen Visum für 100 AED, das einmal verlängert werden kann, oder einem einmaligen, nicht verlängerbaren 60-Tage-Visum für 250 AED wählen. Überziehungen werden mit einer Strafe von 50 AED pro Tag geahndet. Die Behörden betonen, dass diese Erweiterung das Ziel der VAE unterstützt, „ein führendes globales Ziel für Geschäft, Investitionen und außergewöhnliche Talente“ zu werden. Besonders wichtig ist dieser Schritt für den MICE-Sektor: Der von der ICCA bewertete Veranstaltungskalender Dubais listet im August 18 regionale Events mit Delegierten aus Südostasien und Afrika. Mobility-Manager sollten Einladungsschreiben und Flugbuchungen aktualisieren, um die Visa-on-Arrival-Option zu nutzen, die die bisherige Vorlaufzeit von 7 bis 10 Tagen für e-Visa überflüssig macht. Auch Fluggesellschaften profitieren: Emirates hat bereits Kapazitätserhöhungen auf den Strecken Manila, Jakarta und Nairobi für das dritte Quartal angekündigt. Hotelgruppen erwarten zudem eine stärkere Auslastung im Sommer, da die neue Regelung in der traditionell schwächeren Saison greift. Praktisch müssen Sponsoren sicherstellen, dass die Drittstaaten-Aufenthaltserlaubnisse der Reisenden mindestens sechs Monate gültig sind. Wer keine entsprechende Aufenthaltserlaubnis besitzt, benötigt weiterhin ein vorab beantragtes Visum über die ICP- oder GDRFA-Kanäle.
Quelle: Meetings & Conventions Asia