
Das Ministerium für Wirtschaft und Tourismus hat am 30. Juni 2026 um 12:17 Uhr stillschweigend eine umfassende Überarbeitung der englischsprachigen Seite „Einreisebestimmungen“ veröffentlicht. Obwohl die zugrunde liegenden Regeln unverändert bleiben, bietet die Seite nun eine klarere Navigation zu den E-Diensten der Bundesbehörde für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit (ICP), zu von Fluggesellschaften unterstützten Visa-Plattformen sowie zu einer neuen Erklärung zum digitalen Visa-on-Arrival. Für Teams im Bereich Unternehmensmobilität ist die Überarbeitung mehr als nur kosmetisch. Direkte Links zu den Visa-Schaltern von Etihad, Emirates und flydubai sind jetzt integriert, was die Vorbereitungsprozesse für kurzfristige Entsendungen mit 30- oder 90-tägigen Einreisegenehmigungen, die über die Fluggesellschaften abgewickelt werden, deutlich vereinfacht. Das Portal betont zudem, dass Bürger der GCC weiterhin visafrei einreisen können, während ausgewählte Nationalitäten nach wie vor ein Visum bei Ankunft erhalten können – eine wichtige Klarstellung nach der Erweiterung der Berechtigung um sechs weitere Länder in der vergangenen Woche. Das Ministerium hat außerdem einen prominenten Hinweis hinzugefügt, dass „alle Arten von Einreisevisa“ elektronisch beantragt werden können und physische Einreichungen bei Konsulaten nur noch in Ausnahmefällen erforderlich sind. Reisende werden zudem auf die biometrischen Erfassungsverfahren der ICP bei der ersten Ankunft hingewiesen, was den langfristigen Plan der VAE unterstreicht, alle Änderungen des Einwanderungsstatus online abzuwickeln. Personalabteilungen sollten ihre Onboarding-Unterlagen aktualisieren, um die neuen URLs und Screenshots einzufügen; Mitarbeiter, die mit dem ICP-„Smart Services“-System nicht vertraut sind, greifen häufig auf Drittanbieter zurück, was unnötige Kosten verursacht. Die Einbindung des offiziellen Links in Richtliniendokumente hilft, Compliance-Risiken zu minimieren und die Datenqualität zu verbessern.