
Indiens führender politischer Think-Tank Niti Aayog veröffentlichte am 30. Juni einen wegweisenden Bericht, der davor warnt, dass „regulatorische Zersplitterung und Visa-Hürden“ dem Land Milliarden an entgangenen Tourismuseinnahmen kosten. Die 140-seitige Studie „Wachstum im Tourismus und Gastgewerbe freisetzen“ zeigt auf, dass Indien die Zahl der ausländischen Touristen innerhalb von fünf Jahren auf 20 Millionen mehr als verdoppeln kann, wenn es seine e-Visa-Plattform und Grenzprozesse an erstklassige Reiseziele wie Singapur und die VAE anpasst.
Zu den wichtigsten Empfehlungen gehören die Verlängerung des aktuellen 30-Tage-e-Touristenvisums auf eine einjährige Mehrfacheinreisegenehmigung, die Einführung einer Echtzeit-Rückerstattung der Visagebühren für abgelehnte Anträge sowie ein Pilotprojekt für eine APEC-ähnliche Trusted-Traveller-Karte für häufige Geschäftsreisende. Der Bericht fordert zudem ein Single-Window-Verfahren für Hotelbaugenehmigungen und ein bundesländerübergreifendes „Genehmigt-gilt-als“-System, um den bürokratischen Aufwand bei Infrastrukturprojekten im Tourismussektor zu reduzieren.
Bei der Vorstellung des Berichts betonte Niti Aayog-Mitglied Rajiv Gauba, dass die Zugänglichkeit von Visa heute ein entscheidender Faktor für anspruchsvolle Reisende und digitale Nomaden sei. Trotz schrittweiser Verbesserungen – darunter eine e-Visa-Liste für 170 Länder – rangiert Indien im World Economic Forum Index zur Visa-Offenheit nur auf Platz 54. Die Beseitigung von Ärgernissen wie wiederholten biometrischen Erfassungen und Papierformularen am Flughafen könnte laut Bericht das jährliche BIP um bis zu 2 Billionen Rupien (24 Milliarden US-Dollar) steigern.
Branchenverbände reagierten positiv: Die Federation of Hotel & Restaurant Associations of India sieht in einem Langzeit-e-Visa einen Anreiz für Konferenzveranstalter, indische Veranstaltungsorte zu wählen, während das Travel-Tech-Start-up VisaCart erwartet, dass die vorgeschlagene API-Integration die B2B-Buchungszeiten um 30 Prozent verkürzt. Das Innenministerium prüft die Vorschläge; Beamte deuteten an, dass einige Anpassungen der Visagebühren im kommenden Bundeshaushalt enthalten sein könnten.
Für Mobility-Manager ist die wichtigste Erkenntnis, dass Indien von einem „genehmigungslastigen“ zu einem „genehmigungsarmen“ System wechseln will – was die Vorlaufzeiten für Incentive-Reisen, MICE-Veranstaltungen und kurzfristige Einsätze deutlich verkürzen könnte.
Zu den wichtigsten Empfehlungen gehören die Verlängerung des aktuellen 30-Tage-e-Touristenvisums auf eine einjährige Mehrfacheinreisegenehmigung, die Einführung einer Echtzeit-Rückerstattung der Visagebühren für abgelehnte Anträge sowie ein Pilotprojekt für eine APEC-ähnliche Trusted-Traveller-Karte für häufige Geschäftsreisende. Der Bericht fordert zudem ein Single-Window-Verfahren für Hotelbaugenehmigungen und ein bundesländerübergreifendes „Genehmigt-gilt-als“-System, um den bürokratischen Aufwand bei Infrastrukturprojekten im Tourismussektor zu reduzieren.
Bei der Vorstellung des Berichts betonte Niti Aayog-Mitglied Rajiv Gauba, dass die Zugänglichkeit von Visa heute ein entscheidender Faktor für anspruchsvolle Reisende und digitale Nomaden sei. Trotz schrittweiser Verbesserungen – darunter eine e-Visa-Liste für 170 Länder – rangiert Indien im World Economic Forum Index zur Visa-Offenheit nur auf Platz 54. Die Beseitigung von Ärgernissen wie wiederholten biometrischen Erfassungen und Papierformularen am Flughafen könnte laut Bericht das jährliche BIP um bis zu 2 Billionen Rupien (24 Milliarden US-Dollar) steigern.
Branchenverbände reagierten positiv: Die Federation of Hotel & Restaurant Associations of India sieht in einem Langzeit-e-Visa einen Anreiz für Konferenzveranstalter, indische Veranstaltungsorte zu wählen, während das Travel-Tech-Start-up VisaCart erwartet, dass die vorgeschlagene API-Integration die B2B-Buchungszeiten um 30 Prozent verkürzt. Das Innenministerium prüft die Vorschläge; Beamte deuteten an, dass einige Anpassungen der Visagebühren im kommenden Bundeshaushalt enthalten sein könnten.
Für Mobility-Manager ist die wichtigste Erkenntnis, dass Indien von einem „genehmigungslastigen“ zu einem „genehmigungsarmen“ System wechseln will – was die Vorlaufzeiten für Incentive-Reisen, MICE-Veranstaltungen und kurzfristige Einsätze deutlich verkürzen könnte.
Quelle: Moneycontrol
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