
Das Außenministerium hat die Passverordnungsänderungen 2026 bekannt gegeben: Die Gebühren für den Standardpass mit 36 Seiten steigen ab dem 1. Juli 2026 von 1.500 ₹ auf 2.500 ₹, die Tatkal-Gebühren von 3.500 ₹ auf 5.000 ₹. Auch die Kosten für 60-seitige Pässe, Ersatzpässe, polizeiliche Führungszeugnisse und weitere Dienstleistungen wurden angepasst. Behörden erklären, dass die Erhöhung der Gebühren die Erweiterung der Passport Seva Kendras, biometrische Verbesserungen und die landesweite Einführung von e-Pässen mit eingebetteten Chips finanzieren soll. Die Nachfrage nach Pässen ist seit sechs Jahren zweistellig gestiegen, da immer mehr Inder zum Studium, Arbeiten oder Reisen ins Ausland gehen, was die Terminvergabe in Großstädten stark belastet. Reisebüros raten Familien und Studierenden mit kurzfristigen Plänen, ihren Antrag noch vor Mitternacht am 30. Juni einzureichen, um höhere Kosten zu vermeiden. Viele Visa-Anträge verlangen inzwischen eine Passgültigkeit von mindestens acht Monaten bei Einreichung. Unternehmen, die Tatkal-Gruppenanträge für entsandte Mitarbeiter organisieren, sollten ihre Kostenplanung anpassen: Ein fünfköpfiges Projektteam zahlt künftig 7.500 ₹ mehr für den Expressservice. Trotz des deutlichen Anstiegs argumentiert das Außenministerium, dass sich die Mehrkosten über die zehnjährige Gültigkeit des Passes relativieren. Experten sind sich einig, dass verbesserte Sicherheitsmerkmale wie Polycarbonat-Datenseiten und kontaktlose Chips langfristig die Wartezeiten an Grenzkontrollen verkürzen und den weltweiten Visa-Betrug mit indischen Dokumenten reduzieren könnten.
Quelle: Musafir Baba
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