
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat am 1. Juli 2026 seine Reisehinweise für Indien aktualisiert. Die bestehenden Warnungen für Jammu & Kashmir, die Grenze zu Pakistan und Manipur bleiben bestehen, hinzu kommt jedoch eine neue Einreisebestimmung für Reisende aus Ebola-betroffenen Ländern. Demnach müssen Personen, die sich innerhalb von 21 Tagen vor der Einreise in Indien in einer Ebola-Ausbruchsregion aufgehalten haben, einen Gesundheitsnachweis vorlegen und können bei der Ankunft einer Gesundheitskontrolle unterzogen werden. Fluggesellschaften wurden angewiesen, die entsprechenden Dokumente vor dem Boarding von Anschlussflügen nach Indien über London, Doha und Dubai zu überprüfen. Der Hinweis weist zudem auf anhaltende Störungen im internationalen Flugverkehr aufgrund von Luftraumsperrungen im Nahen Osten hin. Britische Staatsangehörige in Indien, die aufgrund von Flugausfällen ihre Visa ändern müssen, werden auf das e-FRRO-Portal Indiens verwiesen. Während die FCDO-Empfehlung sich an britische Reisende richtet, warnen indische Reiseveranstalter und Konferenzorganisatoren, dass die Aufnahme der Ebola-Regelungen zu verstärkten Kontrollen an indischen Flughäfen führen und die Abfertigung bei mehrstufigen Reiserouten verzögern könnte. Unternehmen, die in diesem Quartal Teams nach Indien einladen, sollten mögliche Verzögerungen einkalkulieren und ihre Gäste zu umfassendem Reiseschutz ermutigen. Das indische Gesundheitsministerium hat bislang keine eigene Warnung herausgegeben, doch an den Flughäfen in Delhi und Mumbai sind bereits Thermoscanner im Einsatz, und während der Lassa-Fieber-Warnung im vergangenen Jahr wurden elektronische Gesundheits-Selbsterklärungssysteme getestet.