
Ab dem 2. Juli 2026 können brasilianische Staatsbürger, die ein Besuchervisum (B1/B2) für die USA beantragen, einen Interviewtermin innerhalb weniger Tage erhalten – vorausgesetzt, sie sind bereit, eine neue Zusatzgebühr von 750 US-Dollar zu zahlen. Das US-Außenministerium veröffentlichte die Regelung am 1. Juli im Federal Register und setzte sie sofort an den Konsulaten in São Paulo, Rio de Janeiro, Brasília und Recife um. Das Pilotprogramm gilt ausschließlich für nicht-immigrantische Touristen- und Geschäftsvisa und umfasst keine Arbeitsvisa wie H-1B, L-1 oder O-1 sowie keine Einwanderungskategorien.
Antragsteller, die sich für die Option entscheiden, zahlen die zusätzliche Gebühr nach Ausfüllen des DS-160-Formulars; das System schaltet dann einen separaten Pool von „Prioritäts“-Terminen frei, die in der Regel innerhalb von fünf bis sieben Werktagen verfügbar sind – im Vergleich zu den über 120 Tagen Wartezeit, die São Paulo seit dem Reiseboom nach der Pandemie plagen. Einwanderungsanwälte betonen, dass die schnellere Terminvergabe keinen Einfluss auf die Entscheidung hat. Die Konsularbeamten wenden weiterhin die gleichen Kriterien gemäß Abschnitt 214(b) an, und die Ablehnungsquote für brasilianische B-Visa liegt bei etwa 27 %. Die Zusatzgebühr wird auch im Falle einer Ablehnung nicht erstattet.
Für Unternehmen bietet die Option ein neues Instrument für Mitarbeiter, die kurzfristig zu US-Messen oder Verhandlungen reisen müssen, aber kein gültiges Visum besitzen. Mobility-Teams sollten ihre Budgetrichtlinien anpassen, da die Gesamtkosten für Erstbewerber nun auf 1.005 US-Dollar steigen (255 US-Dollar MRV-Gebühr plus 750 US-Dollar Prioritätsgebühr). Die Personalabteilung sollte zudem darauf hinweisen, dass für Angehörige jeweils eine separate Prioritätszahlung erforderlich ist. Das Außenministerium wird das Pilotprogramm nach sechs Monaten evaluieren; bei hoher Nachfrage könnten Kontingente eingeführt werden. Unternehmen mit hohem US-Reiseaufkommen sollten jetzt Standardtermine in größerer Zahl buchen, um spätere Zusatzkosten zu vermeiden.
Antragsteller, die sich für die Option entscheiden, zahlen die zusätzliche Gebühr nach Ausfüllen des DS-160-Formulars; das System schaltet dann einen separaten Pool von „Prioritäts“-Terminen frei, die in der Regel innerhalb von fünf bis sieben Werktagen verfügbar sind – im Vergleich zu den über 120 Tagen Wartezeit, die São Paulo seit dem Reiseboom nach der Pandemie plagen. Einwanderungsanwälte betonen, dass die schnellere Terminvergabe keinen Einfluss auf die Entscheidung hat. Die Konsularbeamten wenden weiterhin die gleichen Kriterien gemäß Abschnitt 214(b) an, und die Ablehnungsquote für brasilianische B-Visa liegt bei etwa 27 %. Die Zusatzgebühr wird auch im Falle einer Ablehnung nicht erstattet.
Für Unternehmen bietet die Option ein neues Instrument für Mitarbeiter, die kurzfristig zu US-Messen oder Verhandlungen reisen müssen, aber kein gültiges Visum besitzen. Mobility-Teams sollten ihre Budgetrichtlinien anpassen, da die Gesamtkosten für Erstbewerber nun auf 1.005 US-Dollar steigen (255 US-Dollar MRV-Gebühr plus 750 US-Dollar Prioritätsgebühr). Die Personalabteilung sollte zudem darauf hinweisen, dass für Angehörige jeweils eine separate Prioritätszahlung erforderlich ist. Das Außenministerium wird das Pilotprogramm nach sechs Monaten evaluieren; bei hoher Nachfrage könnten Kontingente eingeführt werden. Unternehmen mit hohem US-Reiseaufkommen sollten jetzt Standardtermine in größerer Zahl buchen, um spätere Zusatzkosten zu vermeiden.
Quelle: VOENEWS
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