
Ab dem 2. Juli können Brasilianer, die ein US-Touristen- oder Geschäftsvisum beantragen, die monatelangen Wartezeiten auf einen Konsulatstermin umgehen – vorausgesetzt, sie sind bereit zu zahlen. Im Rahmen eines Pilotprojekts, das das US-Außenministerium ausschließlich in Brasilien durchführt, können Antragsteller für B1/B2-Visa gegen eine zusätzliche Gebühr von 750 US-Dollar pro Person einen „Priority-Interview“-Termin kaufen. Diese neue Option verspricht Interviewtermine innerhalb von zehn Kalendertagen, im Vergleich zu den 120 bis 420 Tagen Wartezeit, die São Paulo, Rio und Brasília seit der Pandemie belasten.
Laut dem Einwanderungsanwalt André Linhares, der mit BandNews TV sprach, ähnelt das Modell dem in den USA seit langem genutzten Premium-Processing-Verfahren für Statusänderungen. Entscheidend ist, dass sich die Regelung nur auf die Terminvergabe bezieht – nicht auf die Entscheidung selbst. Die Prüfungsstandards, Sicherheitskontrollen und Ablehnungsrisiken bleiben unverändert, und es gibt keine Rückerstattung bei abgelehnten Visa.
Für Unternehmen könnte das Pilotprojekt ein Wendepunkt sein. Multinationale Konzerne beklagten, dass Routine-Reisen zu Verkaufsgesprächen, Reparaturen oder Messen abgesagt werden mussten, weil Mitarbeiter keine rechtzeitigen Interviewtermine bekamen. Die Zusatzgebühr von 750 US-Dollar ist zwar hoch – besonders für Familien – aber günstiger als Last-Minute-Flugtickets umzubuchen oder einen Vertrag zu verlieren.
Reise-Management-Firmen berichten, dass sie die kostenpflichtige Prioritätsoption bereits in ihre Kundenportale integriert haben, wobei die Nachfrage nach Dringlichkeit priorisiert wird. Konsularische Quellen informieren Branchenverbände, dass das Pilotprojekt sechs Monate laufen wird, während die Regierung Betrugsrisiken und öffentliche Reaktionen beobachtet. Bei Erfolg könnte das Verfahren auf Arbeitsvisa wie L-1 für innerbetriebliche Versetzungen und H-1B für Spezialberufe ausgeweitet werden – Kategorien, die von brasilianischen Technologie- und Energieunternehmen stark genutzt werden.
Antragsteller müssen zunächst das Standardformular DS-160 ausfüllen, dann sowohl die reguläre MRV-Gebühr von 185 US-Dollar als auch die Zusatzgebühr bezahlen, bevor sie Zugang zum beschleunigten Terminkalender erhalten. Die Interviews finden weiterhin in den US-Konsulaten in São Paulo, Rio de Janeiro, Recife und der Botschaft in Brasília statt. Die US-Mission rät Reisenden, keine nicht erstattungsfähigen Tickets zu kaufen, bevor sie ein gültiges Visum besitzen.
Laut dem Einwanderungsanwalt André Linhares, der mit BandNews TV sprach, ähnelt das Modell dem in den USA seit langem genutzten Premium-Processing-Verfahren für Statusänderungen. Entscheidend ist, dass sich die Regelung nur auf die Terminvergabe bezieht – nicht auf die Entscheidung selbst. Die Prüfungsstandards, Sicherheitskontrollen und Ablehnungsrisiken bleiben unverändert, und es gibt keine Rückerstattung bei abgelehnten Visa.
Für Unternehmen könnte das Pilotprojekt ein Wendepunkt sein. Multinationale Konzerne beklagten, dass Routine-Reisen zu Verkaufsgesprächen, Reparaturen oder Messen abgesagt werden mussten, weil Mitarbeiter keine rechtzeitigen Interviewtermine bekamen. Die Zusatzgebühr von 750 US-Dollar ist zwar hoch – besonders für Familien – aber günstiger als Last-Minute-Flugtickets umzubuchen oder einen Vertrag zu verlieren.
Reise-Management-Firmen berichten, dass sie die kostenpflichtige Prioritätsoption bereits in ihre Kundenportale integriert haben, wobei die Nachfrage nach Dringlichkeit priorisiert wird. Konsularische Quellen informieren Branchenverbände, dass das Pilotprojekt sechs Monate laufen wird, während die Regierung Betrugsrisiken und öffentliche Reaktionen beobachtet. Bei Erfolg könnte das Verfahren auf Arbeitsvisa wie L-1 für innerbetriebliche Versetzungen und H-1B für Spezialberufe ausgeweitet werden – Kategorien, die von brasilianischen Technologie- und Energieunternehmen stark genutzt werden.
Antragsteller müssen zunächst das Standardformular DS-160 ausfüllen, dann sowohl die reguläre MRV-Gebühr von 185 US-Dollar als auch die Zusatzgebühr bezahlen, bevor sie Zugang zum beschleunigten Terminkalender erhalten. Die Interviews finden weiterhin in den US-Konsulaten in São Paulo, Rio de Janeiro, Recife und der Botschaft in Brasília statt. Die US-Mission rät Reisenden, keine nicht erstattungsfähigen Tickets zu kaufen, bevor sie ein gültiges Visum besitzen.
Quelle: Band Jornalismo
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