Schlangen ziehen sich durch die Terminals: EES-„Albtraum“ erfasst Europa – was Schweizer Passagiere wissen müssen
Neues Ein- und Ausreisesystem der EU sorgt für lange Warteschlangen – Schweizer Flughäfen bereiten sich auf Sommeransturm vor
SWISS setzt bescheidenes Ziel von 65 % Pünktlichkeit zum Start des Sommerflugplans
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Luftfahrtverbände warnen: Schengen-Ein- und Ausreisesystem an „kritischem Punkt“ – fordern dringende Flexibilität
Flughäfen, Fluggesellschaften und IATA forderten die Europäische Kommission am 1. Juli auf, den Schengen-Staaten vorübergehend zu erlauben, das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem auszuschalten, wenn die Grenzwartezeiten unkontrollierbar werden. In Zürich und Genf kommt es bereits zu Wartezeiten von über einer Stunde, was zu verpassten Anschlussflügen und zusätzlichen Kosten für Schweizer Unternehmen führt. Die Verbände warnen, dass Europas Ruf als Reiseland und die Einnahmen in der Hochsaison gefährdet sind, wenn nicht schnell eine flexible Notlösung ermöglicht wird.
Heftige Gewitter führen zu massiven Flugausfällen am Flughafen Zürich
Gewitter am späten 30. Juni zwangen den Flughafen Zürich, 70 Flüge zu streichen und über 30 Flugzeuge umzuleiten. Dadurch blieben Reisende über Nacht gestrandet, und am 1. Juli kam es zu anhaltenden Verspätungen. Die Störungen verdeutlichen die sommerlichen Wetterrisiken für Geschäftsreisende und unterstreichen die Bedeutung solider Fürsorgepflichten sowie der Einhaltung von Visabestimmungen bei ungeplanten Umleitungen.
Die Schweizer Zollbehörde veröffentlicht am 1. Juli die Ausgabe „Passar News“, während das Pilotprojekt zur digitalen Grenzabfertigung ausgeweitet wird
In einem Bulletin vom 1. Juli hat die Schweizer Zollbehörde den Pilotversuch ihres digitalen Abfertigungssystems Passar auf Importe ausgeweitet. Dies markiert den Beginn einer Parallelphase, die die bisherige e-dec Import-Plattform bis 2027 ablösen wird. Das Update führt neue Codierungsregeln ein, bestätigt die automatisierte Grenzaktivierung über die „Activ“-App und warnt Unternehmen davor, ohne Genehmigung das System zu wechseln.
Schwere Gewitter legen 70 Flüge am Flughafen Zürich lahm, verursachen Umleitungen und nächtliche Verspätungen
Gewitter in der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli zwangen den Flughafen Zürich zweimal, den Bodenbetrieb einzustellen. Dabei wurden 70 Flüge gestrichen und über 30 Flugzeuge umgeleitet. Passagiere verbrachten die Nacht in den Terminals, und den ganzen Tag über sind Folgeverspätungen zu erwarten. Der Vorfall verdeutlicht die wetterbedingte Anfälligkeit des wichtigsten Schweizer Drehkreuzes in der geschäftigen Sommersaison.
PwC aktualisiert die steuerlichen Leitlinien für grenzüberschreitendes Homeoffice zwischen der Schweiz und Frankreich im Überblick „Wesentliche Entwicklungen“ vom 1. Juli
Das Update von PwC vom 1. Juli bestätigt, dass das Steuerabkommen zwischen Frankreich und der Schweiz nun erlaubt, dass Grenzgänger bis zu 40 % ihrer Arbeitszeit von zu Hause aus arbeiten können, ohne ihren Schweizer Steuerstatus zu verlieren. Voraussetzung ist, dass Arbeitgeber eine jährliche Bescheinigung ausstellen, die automatisch an die französischen Behörden übermittelt wird. Diese Änderung verschärft die Nachweispflichten für Personal- und Lohnbuchhaltungsteams und ergänzt – jedoch unabhängig von – die neuen Sozialversicherungsregeln, die bis zu 49,9 % Telearbeit erlauben.