
Mit einer umfassenden Gebührenerhöhung, die ab dem 1. Juli in Kraft tritt, hat das australische Innenministerium die Grundgebühr für das Studentenvisum (Subclass 500) von 2.000 AUD auf 2.500 AUD – etwa 1,65 Lakh INR – angehoben und damit Australien zur teuersten großen Studiendestination für indische Studierende gemacht. Das Temporary Graduate Visum (Subclass 485) stieg auf 5.750 AUD. Die Erhöhung ist Teil der Migrations-Neuausrichtung Canberras und zielt darauf ab, die Rekordzahl an Netto-Auslandsankünften zu begrenzen und internationale Einschreibungen auf qualitativ hochwertigere Programme zu lenken. Bildungsexperten in Delhi und Bengaluru berichten, dass Studierende für das Juli-Semester überrascht wurden und viele dringend Geld überweisen mussten, um die zusätzlichen Kosten vor Ablauf des ImmiAccount-Zahlungsfensters zu decken. Universitäten befürchten zurückgestellte Einschreibungen; einige bieten an, die Mehrkosten mit der ersten Semestergebühr zu verrechnen. Agenten prognostizieren, dass Kanada und Deutschland – wo die Visagebühren bei 150 CAD bzw. 75 € liegen – im nächsten Bewerbungszyklus Marktanteile gewinnen werden. Für indische Unternehmen, die MBA- oder Weiterbildungsprogramme sponsern, steigen die Gesamtkosten der Mobilität erheblich: Neben höheren Studiengebühren müssen Studierende nach der Überarbeitung der Lebenshaltungskosten-Benchmark im Dezember 2025 nun 29.710 AUD jährlich nachweisen. Studierende mit gültigem Visum sind nicht betroffen, doch bei neuen Anträgen, Verlängerungen oder Wechseln des Sektors gilt die neue Gebühr. Die Gebühr wird bei einer Visumsablehnung nicht erstattet, was die Bedeutung fehlerfreier Antragsunterlagen unterstreicht.
Quelle: The Financial Express
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