
Das Innenministerium hat die Citizenship (Amendment) Rules 2026 offiziell in Kraft gesetzt und damit die umfassendste Reform des Overseas Citizen of India (OCI)-Programms seit dessen Einführung im Jahr 2005 eingeleitet. Die am 30. April bekanntgegebenen, ab dem 1. Juli landesweit geltenden Regeln verlagern alle OCI-Dienstleistungen – einschließlich Registrierung, Verlängerung, Verzicht und Stornierung – auf ein neues digitales Portal und führen eine elektronische OCI-Karte (e-OCI) ein, die auf eine mobile Geldbörse heruntergeladen werden kann.
Eine zentrale Neuerung für multinationale Personalabteilungen ist die Regelung zum „Minderjährigen-Pass“: Kinder dürfen künftig nicht mehr gleichzeitig einen indischen und einen ausländischen Pass besitzen. Eltern müssen vor der nächsten Auslandsreise des Kindes eine Entscheidung für einen Passstatus treffen, andernfalls droht die Verweigerung des Boardings. Unternehmen, die Mitarbeiter mit Familien entsenden, sollten diese Compliance-Anforderung unbedingt in den Startprozess der Entsendung integrieren.
Die Änderung schafft zudem einen formellen Einspruchsmechanismus: Entscheidungen können nun von einer Instanz mit höherem Rang als der ursprüngliche Entscheider überprüft werden, was das OCI-System näher an die in anderen Einwanderungssystemen üblichen Grundsätze der natürlichen Gerechtigkeit heranführt. Für Mobility-Manager bedeutet dies einen klareren Weg, um gegen Stornierungen vorzugehen, die laufende Einsätze gefährden können.
Die Digitalisierung verspricht zudem schnellere Bearbeitungszeiten: Schätzungen der Regierung zufolge sollen die durchschnittlichen OCI-Genehmigungszeiten von 45 auf 20 Tage sinken, sobald biometrische Kioske an 37 indischen Flughäfen noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Allerdings gehen die Effizienzgewinne mit strengeren Fristen einher: Bestehende Karteninhaber müssen neue Pässe innerhalb von 90 Tagen aktualisieren, sonst drohen automatische Bußgelder. Reiseteams sollten ihre Expat-Belegschaft daher sorgfältig überprüfen, um unbemerkt anfallende Strafgebühren im Portal zu vermeiden.
Eine zentrale Neuerung für multinationale Personalabteilungen ist die Regelung zum „Minderjährigen-Pass“: Kinder dürfen künftig nicht mehr gleichzeitig einen indischen und einen ausländischen Pass besitzen. Eltern müssen vor der nächsten Auslandsreise des Kindes eine Entscheidung für einen Passstatus treffen, andernfalls droht die Verweigerung des Boardings. Unternehmen, die Mitarbeiter mit Familien entsenden, sollten diese Compliance-Anforderung unbedingt in den Startprozess der Entsendung integrieren.
Die Änderung schafft zudem einen formellen Einspruchsmechanismus: Entscheidungen können nun von einer Instanz mit höherem Rang als der ursprüngliche Entscheider überprüft werden, was das OCI-System näher an die in anderen Einwanderungssystemen üblichen Grundsätze der natürlichen Gerechtigkeit heranführt. Für Mobility-Manager bedeutet dies einen klareren Weg, um gegen Stornierungen vorzugehen, die laufende Einsätze gefährden können.
Die Digitalisierung verspricht zudem schnellere Bearbeitungszeiten: Schätzungen der Regierung zufolge sollen die durchschnittlichen OCI-Genehmigungszeiten von 45 auf 20 Tage sinken, sobald biometrische Kioske an 37 indischen Flughäfen noch in diesem Jahr in Betrieb gehen. Allerdings gehen die Effizienzgewinne mit strengeren Fristen einher: Bestehende Karteninhaber müssen neue Pässe innerhalb von 90 Tagen aktualisieren, sonst drohen automatische Bußgelder. Reiseteams sollten ihre Expat-Belegschaft daher sorgfältig überprüfen, um unbemerkt anfallende Strafgebühren im Portal zu vermeiden.
Quelle: TerraTern
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