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Spanien gibt orangefarbene Hitzewarnung heraus: 42 °C erwartet – Reise- und Außenarbeiten gefährdet

Juli 5, 2026
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Spanien gibt orangefarbene Hitzewarnung heraus: 42 °C erwartet – Reise- und Außenarbeiten gefährdet
Die spanische Wetterbehörde AEMET hat in neun Regionen die Warnstufe Orange aktiviert, nachdem für die Täler des Guadalquivir und des Tejo zwischen Sonntag, dem 5., und Dienstag, dem 7. Juli, Höchstwerte von bis zu 42 °C prognostiziert wurden. Bereits am Samstag, dem 4. Juli, wurden in Madrid 39 °C und in Córdoba 41 °C gemessen, was die zweite offizielle Hitzewelle der Saison markiert. Die Zivilschutzbehörde hat eine Mitteilung an Reiseveranstalter, Fluggesellschaften und Bahnunternehmen herausgegeben und um zusätzliche Vorräte an Trinkwasser, Sonnenschutz und zusätzliches Personal gebeten. Die Flughafenleiter in Sevilla, Málaga und Barajas berichten, dass das Bodenpersonal alle 20 Minuten gewechselt wird, während RENFE die Lokführer angewiesen hat, auf Strecken mit Schienenoberflächentemperaturen über 60 °C vorsorglich die Geschwindigkeit zu reduzieren. Veranstaltungsplaner stehen vor schwierigen Entscheidungen: Outdoor-Incentive-Aktivitäten, die für Montag in Andalusien geplant waren, werden ins Innere verlegt, und mehrere MICE-Locations in Valencia haben ihre Startzeiten auf den frühen Morgen vorverlegt. Der Hotelverband warnt zudem, dass die Kontrollen der finanziellen Mittel an stark frequentierten Landgrenzen sich verzögern könnten, falls die Passkontrolleure wegen der Hitze öfter Pausen einlegen müssen. AEMET erwartet tropische Nächte mit Temperaturen über 25 °C, was die Erholung für Langstrecken-Crews und Lkw-Fahrer erschwert. Mobilitätsmanager werden aufgefordert, ihre Fürsorgepflicht-Protokolle zu aktualisieren, die Reisenden zu empfehlen, mindestens 900 € in bar oder auf Kreditkarte mitzuführen (Spanien koppelt die Mindestreisekasse an den monatlichen Mindestlohn) und die regionalen Behörden zu beobachten, falls rote Warnstufen zu vorübergehenden Arbeitsunterbrechungen führen. Klimaforscher weisen darauf hin, dass Spanien im Jahr 2025 vier offizielle Hitzewellen erlebte und warnen, dass Gleisverformungen, straßensperrungen durch Waldbrände und medizinische Notfälle bei Touristen zunehmend zu vorhersehbaren Sommerstörungen werden. Unternehmen mit rotierendem Personal in betroffenen Gebieten sollten ihre Notfallpläne überarbeiten, einschließlich Evakuierungsvereinbarungen mit den Nachbarländern Portugal und Frankreich.
Quelle: Euronews

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