
Das spanische Außenministerium hat seine offiziellen Reisehinweise für das Vereinigte Königreich aktualisiert und informiert die Bürger darüber, dass sie künftig eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) benötigen, um für Kurzbesuche mit Flugzeug, Zug oder Fähre in das Vereinigte Königreich einzureisen. Die am 1. Dezember 2025 veröffentlichte Mitteilung weist darauf hin, dass ab dem 25. Februar 2026 alle nicht in Großbritannien ansässigen Spanier – egal ob Touristen, Geschäftsreisende oder Familienbesucher – vor der Abreise online eine ETA beantragen müssen. Fluggesellschaften und Beförderer werden Passagieren ohne digitalen Nachweis die Beförderung verweigern.
Das britische Innenministerium hatte das ETA-System Anfang dieses Jahres zunächst für Staatsangehörige der Golfstaaten eingeführt und weitet es nun im Rahmen der digitalen Grenzkontrolle nach dem Brexit auf EU-Bürger aus. Die Genehmigung kostet 18 Pfund (ca. 18 Euro) und wird in der Regel innerhalb weniger Minuten erteilt, wobei die Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Die ETA berechtigt nicht zur Arbeitsaufnahme oder zum Studium; Spanier, die eine Beschäftigung oder einen längeren Aufenthalt planen, müssen weiterhin das entsprechende Visum beantragen.
Für Mobilitätsmanager bedeutet die neue Regelung eine zusätzliche administrative Hürde bei Geschäftsreisen über den Ärmelkanal. Unternehmen werden aufgefordert, die ETA-Prüfungen in ihre Buchungsprozesse zu integrieren, sicherzustellen, dass Reisendenprofile gültige Passdaten enthalten, und die zusätzlichen Kosten einzuplanen. Das Versäumnis, eine ETA zu beantragen, kann zu verpassten Terminen, Projektverzögerungen und Umbuchungskosten führen. Vielreisende werden es begrüßen, dass jede ETA zwei Jahre lang oder bis zum Ablauf des Reisepasses gültig ist und Mehrfacheinreisen erlaubt.
Die Mitteilung erinnert zudem in Großbritannien ansässige Personen daran, sich im eVisa-System des Innenministeriums zu registrieren, um ihren Aufenthaltsstatus digital nachweisen zu können – ein Schritt, der mit dem Auslaufen der physischen Aufenthaltstitel verpflichtend wird. Die spanischen Konsulate in London, Manchester und Edinburgh bieten Anfang 2026 Informationsveranstaltungen an.
Reiseversicherer und Reisebüros rechnen mit einem vorübergehenden Anstieg der Anrufzahlen in ihren Callcentern, wenn die Regelung in Kraft tritt. Erfahrungen mit dem vergleichbaren eTA-Programm in Kanada zeigen, dass Ablehnungsquoten gering sind, die Hauptursachen für verweigerte Beförderungen jedoch fehlerhafte Angaben (falsche Passnummer, abgelaufene Dokumente) sind. Unternehmen sollten daher klare Anweisungen geben und gegebenenfalls die Anträge für VIP-Reisende zentral koordinieren.
Das britische Innenministerium hatte das ETA-System Anfang dieses Jahres zunächst für Staatsangehörige der Golfstaaten eingeführt und weitet es nun im Rahmen der digitalen Grenzkontrolle nach dem Brexit auf EU-Bürger aus. Die Genehmigung kostet 18 Pfund (ca. 18 Euro) und wird in der Regel innerhalb weniger Minuten erteilt, wobei die Behörden empfehlen, den Antrag mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu stellen. Die ETA berechtigt nicht zur Arbeitsaufnahme oder zum Studium; Spanier, die eine Beschäftigung oder einen längeren Aufenthalt planen, müssen weiterhin das entsprechende Visum beantragen.
Für Mobilitätsmanager bedeutet die neue Regelung eine zusätzliche administrative Hürde bei Geschäftsreisen über den Ärmelkanal. Unternehmen werden aufgefordert, die ETA-Prüfungen in ihre Buchungsprozesse zu integrieren, sicherzustellen, dass Reisendenprofile gültige Passdaten enthalten, und die zusätzlichen Kosten einzuplanen. Das Versäumnis, eine ETA zu beantragen, kann zu verpassten Terminen, Projektverzögerungen und Umbuchungskosten führen. Vielreisende werden es begrüßen, dass jede ETA zwei Jahre lang oder bis zum Ablauf des Reisepasses gültig ist und Mehrfacheinreisen erlaubt.
Die Mitteilung erinnert zudem in Großbritannien ansässige Personen daran, sich im eVisa-System des Innenministeriums zu registrieren, um ihren Aufenthaltsstatus digital nachweisen zu können – ein Schritt, der mit dem Auslaufen der physischen Aufenthaltstitel verpflichtend wird. Die spanischen Konsulate in London, Manchester und Edinburgh bieten Anfang 2026 Informationsveranstaltungen an.
Reiseversicherer und Reisebüros rechnen mit einem vorübergehenden Anstieg der Anrufzahlen in ihren Callcentern, wenn die Regelung in Kraft tritt. Erfahrungen mit dem vergleichbaren eTA-Programm in Kanada zeigen, dass Ablehnungsquoten gering sind, die Hauptursachen für verweigerte Beförderungen jedoch fehlerhafte Angaben (falsche Passnummer, abgelaufene Dokumente) sind. Unternehmen sollten daher klare Anweisungen geben und gegebenenfalls die Anträge für VIP-Reisende zentral koordinieren.
Quelle: El Decano de Guadalajara
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