
Die Generaldirektion für Verkehr (DGT) startete am Freitag um 15:00 Uhr die erste große Sommerverkehrsaktion, die heute Sonntag um Mitternacht mit einer Rekordprognose von 4,8 Millionen Langstreckenfahrten endet. Das Einsatzprogramm umfasst 780 stationäre Blitzer, 545 mobile Radargeräte, 39 Drohnen und 245 Kameras zur Überwachung der Gurt- und Handynutzung. Zudem wurden die Alkohol- und Drogentests angesichts des Anstiegs der Unfallzahlen im Juli 2025 verstärkt. Für den Tourismussektor – der mit einer Auslastung von fast 90 % rechnet – ist ein reibungsloser Straßenverkehr entscheidend, um Last-Minute-Stornierungen und Überbuchungen bei Unterkünften zu vermeiden. An den Flughäfen hat Aena fast tausend Flüge mehr als im Vorjahr am gleichen Wochenende geplant, während Renfe trotz der Nachwirkungen des Streiks vom 29. Juni zusätzliche Züge anbietet. Mobilitätsmanager empfehlen gestaffelte Abfahrtszeiten für Expatriates und Geschäftsreisende, um die Stoßzeiten (Freitagnachmittag und Sonntag von 18:00 bis 23:00 Uhr) zu umgehen. Die DGT warnt, dass die zweite Hitzewelle die Ermüdung am Steuer verschärfen kann, und rät, alle zwei Stunden Pausen einzulegen, ausreichend zu trinken und die Klimaanlage zu nutzen. Am Montag wird eine vorläufige Bilanz der Vorfälle veröffentlicht, die von Versicherungen und Travel Managern zur Anpassung der Risikopolitik ausgewertet wird.
Quelle: Antena 3 / EFE