
Die Generaldirektion für Verkehr (DGT) hat am Freitag um 15:00 Uhr den ersten großen Ferienreiseverkehr in Spanien eingeleitet. Damit beginnt ein Wochenende, an dem rund 4,8 Millionen Fernfahrten mit dem Auto, 22.000 kommerzielle Flüge und mehr als 3.100 Fernzugverbindungen erwartet werden. Der Ende Juni vorgestellte Saisonplan sieht den Einsatz von 780 stationären Blitzern, 545 mobilen Radargeräten, 245 Drohnen und 15 zivilen Einsatzfahrzeugen auf dem Autobahnnetz vor, ergänzt durch Pannenhilfeteams an den Korridoren AP-7, A-3 und A-8. Erstmals wird während der Aktion auch das bereits für Neuzulassungen verpflichtende Notfall-Warnblinklicht V-16 aktiv kontrolliert. Aena rechnet damit, dass der Flughafen Madrid-Barajas zwischen dem 3. und 5. Juli mehr als 3.700 Flüge abwickelt, während Barcelona-El Prat mit über 3.300 Flügen rechnet. Renfe hat das Sitzplatzangebot auf Hochgeschwindigkeits- und Fernstrecken um 348.000 Plätze erweitert, allerdings drohen die Gewerkschaften ab dem 15. Juli mit neuen 24-Stunden-Streiks, falls die Tarifverhandlungen stocken. Die hohe Verkehrsdichte ist auch für Firmenmobilitätsplaner entscheidend: Die Fahrzeiten auf der A-6 aus Madrid verdoppeln sich am ersten Juli-Freitag nahezu, und die Sitzplatzverfügbarkeit in den AVE-Zügen am Montagmorgen ist oft eingeschränkt, da viele Freizeitreisende zurückkehren. Multinationale Unternehmen staffeln daher Dienstreisen oder verlegen Meetings bis Mitte Juli in virtuelle Formate, wenn sich das Verkehrsaufkommen in der Regel wieder normalisiert.
Quelle: El Plural
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