
Der Druck auf Brüssel wächst, die verpflichtende Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) zu verschieben, nachdem Billigfluggesellschaften und Flughafenbetreiber an diesem Wochenende stundenlange Passkontrollen meldeten. Ryanair warnte, dass Familien Flüge verpassen könnten, da Nicht-EU-Reisende bis zu zwei Stunden warten müssen, um Fingerabdrücke und Gesichtsbilder zu erfassen. Die irische Fluggesellschaft nannte Krakau, Berlin und Palma de Mallorca als besonders betroffene Flughäfen.
Laut EES müssen alle Drittstaatsangehörigen – darunter Briten und Amerikaner – bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum nach dem 10. April 2026 biometrische Daten registrieren. Obwohl die polnische Grenzpolizei erklärt, dass ihre Terminals funktionieren, zeigen die Spitzenzeiten im Sommer Personalengpässe und IT-Inkompatibilitäten in mehreren Mitgliedstaaten auf.
Der Flughafenverband ACI Europe hat sich an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt und berichtet von Wartezeiten von bis zu fünf Stunden an bestimmten Grenzübergängen, was dazu führen könnte, dass Flugzeuge halb leer abheben. Branchenverbände fordern eine vorübergehende Aussetzung an Engpässen bis nach der Urlaubsspitze.
Für Manager im Bereich globale Mobilität besteht die unmittelbare Gefahr, dass Anschlussflüge für Führungskräfte und Entsandte aus Nicht-EU-Ländern verpasst werden. Unternehmen sollten Reisende anweisen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, sich wenn möglich vorab zu registrieren und Nachweise über Weiterreisen mitzuführen, um die manuelle Abwicklung zu erleichtern.
Langfristig müssen Arbeitgeber, die nicht-europäische Talente nach Polen holen, die EES-Registrierung in ihre Onboarding-Checklisten aufnehmen und mögliche Mehrkosten für Unterkünfte einplanen.
Der Vorfall zeigt, dass technologische Grenzreformen – auch wenn sie langfristig Vorteile bringen – oft Übergangsprobleme verursachen. Notfallpläne, flexible Tickets und Echtzeit-Tracking der Reisenden werden im Sommer 2026 unverzichtbare Werkzeuge sein.
Laut EES müssen alle Drittstaatsangehörigen – darunter Briten und Amerikaner – bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum nach dem 10. April 2026 biometrische Daten registrieren. Obwohl die polnische Grenzpolizei erklärt, dass ihre Terminals funktionieren, zeigen die Spitzenzeiten im Sommer Personalengpässe und IT-Inkompatibilitäten in mehreren Mitgliedstaaten auf.
Der Flughafenverband ACI Europe hat sich an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gewandt und berichtet von Wartezeiten von bis zu fünf Stunden an bestimmten Grenzübergängen, was dazu führen könnte, dass Flugzeuge halb leer abheben. Branchenverbände fordern eine vorübergehende Aussetzung an Engpässen bis nach der Urlaubsspitze.
Für Manager im Bereich globale Mobilität besteht die unmittelbare Gefahr, dass Anschlussflüge für Führungskräfte und Entsandte aus Nicht-EU-Ländern verpasst werden. Unternehmen sollten Reisende anweisen, mindestens drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, sich wenn möglich vorab zu registrieren und Nachweise über Weiterreisen mitzuführen, um die manuelle Abwicklung zu erleichtern.
Langfristig müssen Arbeitgeber, die nicht-europäische Talente nach Polen holen, die EES-Registrierung in ihre Onboarding-Checklisten aufnehmen und mögliche Mehrkosten für Unterkünfte einplanen.
Der Vorfall zeigt, dass technologische Grenzreformen – auch wenn sie langfristig Vorteile bringen – oft Übergangsprobleme verursachen. Notfallpläne, flexible Tickets und Echtzeit-Tracking der Reisenden werden im Sommer 2026 unverzichtbare Werkzeuge sein.
Quelle: Rzeczpospolita