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Deutliche Erhöhungen der Studienvisagebühren deuten auf härtere Migrationspolitik hin

Juli 8, 2026
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Deutliche Erhöhungen der Studienvisagebühren deuten auf härtere Migrationspolitik hin
Die Regierung Albanese hat ihre Strategie zur Eindämmung der Netto-Auslandswanderung still und heimlich verschärft, indem sie Australien zum teuersten Studienziel im OECD-Raum gemacht hat. Ab dem 1. Juli 2026 steigt die Grundgebühr für ein Studentenvisum der Unterklasse 500 von 2.000 AUD auf 2.500 AUD, während das Temporary Graduate (485) Visum auf 5.750 AUD ansteigt. Abul Rizvi, ehemaliger stellvertretender Staatssekretär im Einwanderungsministerium, erklärt, dass diese Erhöhung auf Monate mit Rekordablehnungen bei südasiatischen Antragstellern folgt, nachdem bereits im März die Gebühren für das 485-Visum auf 4.600 AUD angehoben wurden. Zusammen sollen die beiden Hebel – höhere Ablehnungsquoten und drastisch gestiegene Gebühren – die Studienanfängerzahlen stark reduzieren und die Nettozuwanderung bis 2026/27 auf die Prognose des Finanzministeriums von 235.000 senken. Universities Australia und die Landesregierungen warnen, dass diese Politik einen Exportsektor im Wert von 30 Milliarden AUD gefährdet, der jede siebte Hochschulstelle sichert. Besonders kleinere Institute und regionale Berufsschulen spüren die Auswirkungen zuerst, da südasiatische und lateinamerikanische Vermittler Studierende vermehrt nach Kanada, Großbritannien und Deutschland lenken, wo die Gesamtkosten im ersten Studienjahr 30 bis 50 Prozent niedriger liegen. Für multinationale Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Wege zu Graduates-Visa bleiben zwar bestehen, werden aber enger, langsamer und deutlich teurer. Personalabteilungen sollten mit steigenden Gebühren in Mobilitätspaketen rechnen und längere Bearbeitungszeiten einplanen, da die Ablehnungsquoten weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau liegen. Organisationen, die das 485-Visum nutzen, um „Try-before-you-sponsor“-Programme aufzubauen, müssen möglicherweise früher auf die temporäre Fachkräfte-Liste umsteigen.
Quelle: Independent Australia

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