
Die professionelle Dienstleistungsfirma BDO nutzte den ersten Geschäftstag nach den Änderungen zum 1. Juli, um eine ausführliche Beratung für australische Arbeitgeber zu veröffentlichen, die ausländische Fachkräfte sponsern. Das am 7. Juli veröffentlichte Memo weist darauf hin, dass die meisten Visumantragsgebühren um etwa ein Viertel gestiegen sind, nachdem das Innenministerium die Verordnung zur Gesetzesänderung (2026 Measures No. 1) ohne separate Haushaltspositionen registriert hat. Rebecca Thomson, Migrationsexpertin bei BDO, erklärt, dass die unmittelbare Folge eine Erhöhung von über 1.200 AUD bei beliebten Arbeitgeberprogrammen wie dem Employer Nomination Scheme (Subclass 186) und dem Skills in Demand (Subclass 482) Visum ist. In Kombination mit der neuen Core Skills Income Threshold von 79.423 AUD sehen sich Unternehmen mit deutlich höheren „Kosten pro Einstellung“ konfrontiert. Branchen, die viele Nominierungen einreichen – etwa Pflegeketten, regionale Krankenhäuser und Gastronomiegruppen – könnten innerhalb eines 12-monatigen Einstellungszyklus Kostensteigerungen im sechsstelligen Bereich erleben.
Über die reinen Kosten hinaus betont BDO, dass die schleichende Umsetzung auf eine stärkere Regulierung und ein komplexeres Compliance-Umfeld im Migrationssystem hinweist. Die Beratung warnt davor, dass Rückforderungsvereinbarungen – bei denen Unternehmen Gebühren von den Arbeitnehmern zurückverlangen – bei unzureichender Formulierung gegen Sponsoringpflichten verstoßen und Sanktionen nach sich ziehen können. Stattdessen wird Arbeitgebern empfohlen, in Bindungsstrategien zu investieren, frühzeitig Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung zu planen und bestehende Verträge auf unzulässige Kostenverlagerungen zu prüfen.
Für Mobility-Manager enthält das Papier eine Checkliste: interne Kostenmodelle aktualisieren, Finanzteams über höhere Rückstellungen informieren, Verpflichtungen zur Skilling Australians Fund-Abgabe überprüfen und sicherstellen, dass die Gehaltsabrechnungssysteme die höhere Gehaltsuntergrenze abbilden können. Thomson prognostiziert, dass mit der zunehmenden Bedeutung der Visagebühren als Kostenfaktor die Vorstände klarere ROI-Kennzahlen für internationale Rekrutierungen verlangen werden. BDO schließt mit der Einschätzung, dass Australien zwar weiterhin offen für qualifizierte Migration bleibt, der steigende Einstiegspreis jedoch einen „Qualität vor Quantität“-Ansatz signalisiert. Unternehmen, die Nominierungsvolumen gezielt an strategischen Personalbedarf anpassen und echte Investitionen in Ausbildung nachweisen, werden unter dem neuen Regime voraussichtlich am besten abschneiden.
Über die reinen Kosten hinaus betont BDO, dass die schleichende Umsetzung auf eine stärkere Regulierung und ein komplexeres Compliance-Umfeld im Migrationssystem hinweist. Die Beratung warnt davor, dass Rückforderungsvereinbarungen – bei denen Unternehmen Gebühren von den Arbeitnehmern zurückverlangen – bei unzureichender Formulierung gegen Sponsoringpflichten verstoßen und Sanktionen nach sich ziehen können. Stattdessen wird Arbeitgebern empfohlen, in Bindungsstrategien zu investieren, frühzeitig Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung zu planen und bestehende Verträge auf unzulässige Kostenverlagerungen zu prüfen.
Für Mobility-Manager enthält das Papier eine Checkliste: interne Kostenmodelle aktualisieren, Finanzteams über höhere Rückstellungen informieren, Verpflichtungen zur Skilling Australians Fund-Abgabe überprüfen und sicherstellen, dass die Gehaltsabrechnungssysteme die höhere Gehaltsuntergrenze abbilden können. Thomson prognostiziert, dass mit der zunehmenden Bedeutung der Visagebühren als Kostenfaktor die Vorstände klarere ROI-Kennzahlen für internationale Rekrutierungen verlangen werden. BDO schließt mit der Einschätzung, dass Australien zwar weiterhin offen für qualifizierte Migration bleibt, der steigende Einstiegspreis jedoch einen „Qualität vor Quantität“-Ansatz signalisiert. Unternehmen, die Nominierungsvolumen gezielt an strategischen Personalbedarf anpassen und echte Investitionen in Ausbildung nachweisen, werden unter dem neuen Regime voraussichtlich am besten abschneiden.
Quelle: BDO Australia
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