
IRCC hat am 7. Juli 2026 still und leise sein Online-Tool zur Bearbeitungszeit aktualisiert. Die neuesten Zahlen, basierend auf Daten vom 2. Juli, zeigen leichte Verbesserungen bei mehreren stark frequentierten Kategorien temporärer Aufenthalte. Verlängerungen von Studiengenehmigungen innerhalb Kanadas dauern jetzt im Durchschnitt sieben Wochen (statt acht), während Erstanträge auf Arbeitserlaubnisse aus den USA in etwa vier Wochen bearbeitet werden. Auch die Wartezeiten für Besuchervisa aus den wichtigsten Märkten haben sich um einige Tage verkürzt. Die Bearbeitungszeiten für dauerhafte Aufenthalte bleiben jedoch weitgehend unverändert. Express-Entry-Anträge im Rahmen des Provincial Nominee Programms dauern weiterhin durchschnittlich sechs Monate, und die Bearbeitung von Ehegatten-Sponsorships liegt bei 26 Monaten. Diese Stabilität deutet darauf hin, dass IRCC die Reduzierung des Rückstands bei temporären Aufenthalten priorisiert, um die Tourismussaison und den akademischen Herbststart in Kanada zu unterstützen. Für globale Mobilitätsteams bietet das Update klarere Planungsperspektiven: Mitarbeitende, die von Postgraduierten-Arbeitserlaubnissen auf arbeitgeberspezifische, LMIA-freie Genehmigungen wechseln, können mit einer Entscheidungsdauer von etwa 129 Tagen rechnen; für Mitarbeitende mit Ziel Daueraufenthalt sollten weiterhin rund sechs Monate für die Express-Entry-Abwicklung eingeplant werden. Wichtig ist, dass IRCC weiterhin betont, dass die veröffentlichten Zeiten Schätzungen und keine Garantien sind – ein Punkt, den Firmenreisekoordinatoren bei der Planung von Umzügen oder Heimaturlauben unbedingt kommunizieren sollten. Die Zahlen zeigen zudem regionale Unterschiede auf: Die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen für Antragsteller aus Indien dauert jetzt durchschnittlich neun Wochen, mehr als doppelt so lang wie in den USA, was den Vorteil einer Antragstellung innerhalb Kanadas unterstreicht. Arbeitgeber mit Talenten aus mehreren Ländern könnten erwägen, einige Anträge über kanadische Visaämter mit geringerer Auslastung einzureichen, sofern dies operativ möglich ist. Insgesamt signalisiert die Juli-Auswertung eher schrittweise Fortschritte als eine dramatische Wende. Dennoch können selbst kleine Verbesserungen Projektzeitpläne erleichtern und Brückengenehmigungskosten für Unternehmen mit internationalem Personal reduzieren.
Quelle: ImmigCanada
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