
Das Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) hat am 7. Juli seine Reisehinweise für die Türkei aktualisiert, nachdem die türkischen Behörden strenge Sicherheitsmaßnahmen für den NATO-Gipfel in Ankara am 7. und 8. Juli angekündigt hatten. Besonders relevant für Geschäftsreisende ist das Verbot aller kommerziellen Flüge von und nach Ankaras Flughafen Esenboğa zwischen 07:00 und 15:00 Uhr am 7. Juli sowie zwischen 11:00 und 18:00 Uhr am 8. Juli, wodurch der Flughafen an diesen Tagen größtenteils geschlossen ist. Zudem wurden Straßensperrungen, Kontrollpunkte und Umleitungen rund um die Konferenzorte und wichtige Regierungsgebäude eingerichtet, während der lokale Metro- und Busverkehr eingeschränkt ist. Das FCDO empfiehlt Reisenden, frühzeitig anzureisen, gedruckte Bestätigungen für Unterkunft und Weiterreise mitzuführen und mit verstärkten Kontrollen zu rechnen. Britische Staatsangehörige, die während der Sperrzeiten dringend Hilfe benötigen, werden an die temporären Konsulardienste der britischen Botschaft am Flughafen Istanbul verwiesen. Unternehmen mit Terminen in Ankara werden dringend gebeten, auf virtuelle Alternativen umzusteigen oder ihre Mitarbeiter über Izmir oder Istanbul anreisen zu lassen und die Weiterreise per Landverkehr nach Aufhebung der Beschränkungen am Abend zu planen. Versicherer haben signalisiert, dass Reiserücktrittsversicherungen greifen sollten, wenn die Sperrung die ursprüngliche Reiseroute unmöglich macht – allerdings nur, wenn eine Umbuchung auf den ersten verfügbaren Flug nach Ende des Verbots erfolgt. Die durch den Gipfel verursachten Einschränkungen verdeutlichen, wie schnell bedeutende diplomatische Ereignisse den Zugang zu wichtigen regionalen Märkten beeinträchtigen können. Reiseverantwortliche sollten daher eine Echtzeitüberwachung der FCDO-Reisehinweise in ihre Genehmigungsprozesse integrieren und sicherstellen, dass Tracking-Tools für Reisende kurzfristige Flugänderungen erfassen.