
Während des Staatsbesuchs von Premierminister Narendra Modi vom 6. bis 8. Juli in Jakarta unterzeichneten Indien und Indonesien eine umfassende gemeinsame Erklärung, die – neben zahlreichen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Vereinbarungen – beide Regierungen dazu verpflichtet, den Personen- und Warenverkehr zwischen den beiden G20-Wirtschaften zu erleichtern. Absatz 44 der 70-Punkte-Erklärung hebt den Tourismus sowie die „Erleichterung von Reisen und Visa“ als unmittelbare Prioritäten hervor und fordert die zuständigen Behörden auf, noch in diesem Jahr konkrete Maßnahmen zu erarbeiten, die den bürokratischen Aufwand verringern, die Bearbeitungszeiten verkürzen und das bilaterale Flugnetz ausbauen.
Obwohl die Erklärung keine genauen Visakategorien nennt, berichten indische Verhandler, dass drei schnelle Erfolge diskutiert wurden: gegenseitige Gebührenbefreiungen für Kurzzeit-Geschäftsreisende, digitale Validierung von Crew- und Seeleutepapieren sowie ein Pilotprojekt für eine Fast-Track-Passage für Vielflieger zwischen Mumbai, Delhi und Jakarta. Zudem werden die beiden Seiten ein lange erwartetes Luftverkehrsabkommen abschließen, das indischen Fluggesellschaften erlaubt, bis zu 21 neue wöchentliche Flüge nach Bali und Surabaya anzubieten – Strecken, die bei indischen MICE-Gruppen (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) beliebt sind, derzeit aber mehrere Zwischenstopps erfordern.
Für indische Unternehmen mit Produktionsstandorten in Indonesiens Industriegebieten bedeutet eine Vereinfachung der Geschäftsvisa- und Arbeitserlaubnisverfahren geringere Compliance-Kosten und eine schnellere Projektumsetzung. Ebenso sieht Indonesiens aufstrebender Technologiesektor den erleichterten Zugang zu Indien als Chance, spezialisierte Talente in den Bereichen Fintech, Halbleiter und Raumfahrtanwendungen – explizit in der gemeinsamen Erklärung genannt – anzuziehen. Die Tourismusbehörden beider Länder hoffen, dass diese Initiative den bilateralen Besucherverkehr, der trotz starker kultureller Verbindungen unter 800.000 pro Jahr liegt, verdoppeln könnte.
Praktisch sollten Arbeitgeber beginnen, interne Mobilitätsrichtlinien für den Fall vorzubereiten, dass Kurzzeitentsendungen (bis zu 60 oder 90 Tage) visafrei oder vollständig online abgewickelt werden. Personalabteilungen wird zudem empfohlen, neue elektronische Reisegenehmigungen im Stil der indischen e-Visa-Plattform im Auge zu behalten; Indonesien hat signalisiert, dass sein eigener Test eines QR-Code-Einreisevisums bereits zur nächsten Hochsaison für indische Staatsbürger geöffnet wird.
Obwohl der Zeitplan von den Folgeverhandlungen abhängt, sorgt die politische Rückendeckung durch die Ankündigung der Regierungschefs dafür, dass bis Ende 2026 greifbare Fortschritte bei der Mobilität erwartet werden.
Obwohl die Erklärung keine genauen Visakategorien nennt, berichten indische Verhandler, dass drei schnelle Erfolge diskutiert wurden: gegenseitige Gebührenbefreiungen für Kurzzeit-Geschäftsreisende, digitale Validierung von Crew- und Seeleutepapieren sowie ein Pilotprojekt für eine Fast-Track-Passage für Vielflieger zwischen Mumbai, Delhi und Jakarta. Zudem werden die beiden Seiten ein lange erwartetes Luftverkehrsabkommen abschließen, das indischen Fluggesellschaften erlaubt, bis zu 21 neue wöchentliche Flüge nach Bali und Surabaya anzubieten – Strecken, die bei indischen MICE-Gruppen (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) beliebt sind, derzeit aber mehrere Zwischenstopps erfordern.
Für indische Unternehmen mit Produktionsstandorten in Indonesiens Industriegebieten bedeutet eine Vereinfachung der Geschäftsvisa- und Arbeitserlaubnisverfahren geringere Compliance-Kosten und eine schnellere Projektumsetzung. Ebenso sieht Indonesiens aufstrebender Technologiesektor den erleichterten Zugang zu Indien als Chance, spezialisierte Talente in den Bereichen Fintech, Halbleiter und Raumfahrtanwendungen – explizit in der gemeinsamen Erklärung genannt – anzuziehen. Die Tourismusbehörden beider Länder hoffen, dass diese Initiative den bilateralen Besucherverkehr, der trotz starker kultureller Verbindungen unter 800.000 pro Jahr liegt, verdoppeln könnte.
Praktisch sollten Arbeitgeber beginnen, interne Mobilitätsrichtlinien für den Fall vorzubereiten, dass Kurzzeitentsendungen (bis zu 60 oder 90 Tage) visafrei oder vollständig online abgewickelt werden. Personalabteilungen wird zudem empfohlen, neue elektronische Reisegenehmigungen im Stil der indischen e-Visa-Plattform im Auge zu behalten; Indonesien hat signalisiert, dass sein eigener Test eines QR-Code-Einreisevisums bereits zur nächsten Hochsaison für indische Staatsbürger geöffnet wird.
Obwohl der Zeitplan von den Folgeverhandlungen abhängt, sorgt die politische Rückendeckung durch die Ankündigung der Regierungschefs dafür, dass bis Ende 2026 greifbare Fortschritte bei der Mobilität erwartet werden.
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