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Polen weist ukrainischen Mehrfachtäter aus und verhängt siebenjährige Schengen-Sperre

Juli 8, 2026
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Polen weist ukrainischen Mehrfachtäter aus und verhängt siebenjährige Schengen-Sperre
In einer gemeinsamen Aktion, die am 7. Juli bekannt gegeben wurde, begleiteten die Polizei in Nowy Sącz und Beamte der Karpatischen Grenzschutzbehörde einen 44-jährigen Ukrainer zur Straßenübergangsstelle Medyka und wiesen ihn aus dem polnischen Hoheitsgebiet aus. Die Abschiebung erfolgte aufgrund einer Verwaltungsentscheidung der Grenzschutzstation Zakopane, die den Mann als „Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit“ einstufte. Laut Aktenlage besaß der Mann zwar eine gültige polnische Aufenthaltserlaubnis, hatte jedoch mehrere Verurteilungen, darunter Fahren unter Alkoholeinfluss mit einem Blutalkoholwert von über 3,0 ‰ sowie wiederholte Verstöße gegen die öffentliche Ordnung. Da sein Verhalten den Tatbestand des Artikels 303 des Ausländergesetzes erfüllte, ordneten die Behörden nicht nur die sofortige Rückkehr an, sondern verhängten auch ein siebenjähriges Einreiseverbot für Polen und alle anderen Schengen-Staaten. Für Mobility-Teams in Unternehmen ist diese Entscheidung von großer Bedeutung: Auch Mitarbeiter mit polnischer Aufenthaltserlaubnis sind bei schweren Straftaten nicht vor einer Ausweisung geschützt, und Schengen-Einreiseverbote nach der Ausweisung setzen automatisch jegliche intra-EU-Mobilitätsrechte für den betreffenden Zeitraum außer Kraft. Unternehmen, die ukrainische Staatsbürger beschäftigen, sollten daher regelmäßige Compliance-Schulungen zu polnischen Straf- und Verwaltungsbestimmungen anbieten und Unterstützung bei Sucht- oder Sozialproblemen bereitstellen, die den Aufenthaltsstatus gefährden könnten. Der Vorfall unterstreicht zudem Polens harte Haltung bei sicherheitsrelevanten Ausweisungen, gerade in einer Zeit, in der das Land mehr als eine Million ukrainische Staatsbürger beherbergt. Während die meisten erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden, wollen die Behörden klarstellen, dass die öffentliche Sicherheit oberste Priorität hat und Missbrauchsfälle konsequent und zügig verfolgt werden.
Quelle: Komenda Główna Straży Granicznej

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