
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat am 8. Juli seine Reisehinweise für Frankreich aktualisiert, um das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU zu berücksichtigen. Die Mitteilung betont, dass Nicht-EU-Bürger – darunter auch Briten – bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum nach dem 10. April 2026 Gesichtsbilder und vier Fingerabdrücke vorlegen müssen, und warnt vor „verlängerten Wartezeiten“ am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle. Während das allgemeine Sicherheitsrisiko für Frankreich weiterhin als „normale Sicherheitsvorkehrungen“ eingestuft wird, weist das Bulletin auf mögliche Verzögerungen rund um die Demonstrationen zum Nationalfeiertag am 14. Juli sowie anhaltende Streiks der Fluglotsen hin. Unternehmen, die nächste Woche Projektteams nach Frankreich entsenden, sollten die Reisepläne um mindestens zwei Stunden verlängern und ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, die Finger frei von Sonnencreme oder Henna zu halten, um Fehler bei der biometrischen Erfassung zu vermeiden. Zudem erinnert die Aktualisierung daran, dass Frankreich an der Grenze keine britischen Notfallpässe mit 12 Seiten akzeptiert – ein Problem, das in den letzten Monaten bereits mehrere Reisende betroffen hat.
Quelle: FCDO travel advice