
Das Innenministerium hat am 9. Juli 2026 stillschweigend das fünfjährige Mehrfacheinreise-e-Touristenvisum Indiens wieder aktiviert und damit die seit der pandemiebedingten Grenzschließung im März 2020 bestehende Aussetzung beendet. Laut einer aktualisierten Mitteilung, die an indische Auslandsvertretungen, darunter die Botschaft Indiens in Brasília, verteilt wurde, können Staatsangehörige aus 156 Ländern nun wieder online das langfristige e-Touristenvisum sowie neue fünfjährige Papier-Touristenvisa beantragen. Die Bearbeitungsmodalitäten bleiben unverändert – Reisende reichen weiterhin ein kurzes digitales Formular, einen Passscan und ein Foto ein, die Genehmigungen erfolgen in der Regel innerhalb von 72 Stunden. Derzeit ist die Einreise jedoch vorübergehend nur an ausgewiesenen internationalen Flughäfen und Seehäfen möglich; Land- und Flussgrenzstellen werden später per gesonderter Anordnung wieder geöffnet. Afghanische Staatsbürger folgen weiterhin dem speziellen e-Emergency X-Misc-Visumverfahren.
Für die Reisebranche ist diese Entscheidung von großer Bedeutung. Das fünfjährige Visum wird bevorzugt von häufigen Geschäftsreisenden, MICE-Veranstaltern und Angehörigen der indischen Diaspora genutzt, da es jährliche Verlängerungen überflüssig macht und kumulierte Aufenthalte von bis zu 180 Tagen pro Kalenderjahr erlaubt. Hoteliers in Goa und Rajasthan teilten Global Mobility News mit, dass sie mit einem Anstieg der Winterbuchungen aus Europa um „mindestens 20 %“ rechnen, sobald das wieder eingeführte Visum auf dem Regierungsportal verfügbar ist. Unternehmen sollten ihre internen Richtlinien und Buchungssysteme umgehend aktualisieren. Reiseleiter müssen ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass das Visum nur gültig ist, wenn es ausgedruckt zusammen mit dem Reisepass vorgelegt wird; digitale Kopien auf dem Handy werden an den Grenzkontrollen nicht akzeptiert. Firmen, die Incentive-Reisen planen, sollten zusätzliche Zeit für biometrische Erfassung bei der ersten Einreise einplanen und sicherstellen, dass Reisende die offizielle Website indianvisaonline.gov.in nutzen, um Betrug zu vermeiden.
Mittelfristig stärkt die Wiedereinführung das Ziel Indiens, bis 2027 zehn Millionen ausländische Ankünfte zu erreichen. Sie entspricht auch den Forderungen des Tourismusministeriums und des NITI Aayog, das Einreiseregime Indiens wettbewerbsfähiger zu gestalten – Nachbarländer wie Sri Lanka und Thailand bieten bereits vergleichbare mehrjährige e-Visa an. Analysten schätzen, dass diese Maßnahme bei intensiver Bewerbung in den nächsten drei Jahren zusätzliche Besucherausgaben von vier Milliarden US-Dollar generieren könnte.
Für die Reisebranche ist diese Entscheidung von großer Bedeutung. Das fünfjährige Visum wird bevorzugt von häufigen Geschäftsreisenden, MICE-Veranstaltern und Angehörigen der indischen Diaspora genutzt, da es jährliche Verlängerungen überflüssig macht und kumulierte Aufenthalte von bis zu 180 Tagen pro Kalenderjahr erlaubt. Hoteliers in Goa und Rajasthan teilten Global Mobility News mit, dass sie mit einem Anstieg der Winterbuchungen aus Europa um „mindestens 20 %“ rechnen, sobald das wieder eingeführte Visum auf dem Regierungsportal verfügbar ist. Unternehmen sollten ihre internen Richtlinien und Buchungssysteme umgehend aktualisieren. Reiseleiter müssen ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass das Visum nur gültig ist, wenn es ausgedruckt zusammen mit dem Reisepass vorgelegt wird; digitale Kopien auf dem Handy werden an den Grenzkontrollen nicht akzeptiert. Firmen, die Incentive-Reisen planen, sollten zusätzliche Zeit für biometrische Erfassung bei der ersten Einreise einplanen und sicherstellen, dass Reisende die offizielle Website indianvisaonline.gov.in nutzen, um Betrug zu vermeiden.
Mittelfristig stärkt die Wiedereinführung das Ziel Indiens, bis 2027 zehn Millionen ausländische Ankünfte zu erreichen. Sie entspricht auch den Forderungen des Tourismusministeriums und des NITI Aayog, das Einreiseregime Indiens wettbewerbsfähiger zu gestalten – Nachbarländer wie Sri Lanka und Thailand bieten bereits vergleichbare mehrjährige e-Visa an. Analysten schätzen, dass diese Maßnahme bei intensiver Bewerbung in den nächsten drei Jahren zusätzliche Besucherausgaben von vier Milliarden US-Dollar generieren könnte.
Quelle: Embassy of India – Brasília