
Die spanische Nationalpolizei warnt vor einer „Flut“ von Anträgen auf die Tarjetas de Identidad de Extranjero (TIE), nachdem die außerordentliche Regularisierung am 30. Juni mit fast 1,2 Millionen Einreichungen geschlossen wurde. Juan Gabriel Zarza, Leiter der Dokumentationsabteilung, erklärte auf dem ersten Nationalen Kongress zum Einwanderungsrecht, dass die Behörde zwischen Januar und Mai bereits 721.968 TIEs ausgestellt habe – ein Wert, der voraussichtlich die 1,73 Millionen im gesamten Jahr 2025 übertreffen wird.
Um Engpässe zu vermeiden, hat die Polizei einen landesweiten Plan de choque gestartet, der zahlreiche DNI-Schalter in TIE-Schalter umwandelt, temporäres Personal einstellt und die Ausländerbehörden an Wochentagnachmittagen sowie samstags öffnet. Zudem wird in den meisten Provinzen ein Pilotprojekt getestet, bei dem ein TIE-Termin automatisch vergeben wird, sobald eine Aufenthaltsentscheidung positiv ausfällt – so entfällt das bisherige Rennen um Online-Termine.
Für Personal- und Relocation-Dienstleister ist die Botschaft zwiespältig: Die Kapazitäten werden ausgebaut, doch Terminengpässe könnten in Großstädten wie Madrid, Barcelona und Valencia weiterhin bestehen bleiben. Unternehmen sollten mit möglichen Überstundenzuschlägen rechnen, falls Mitarbeiter an Wochenendterminen erscheinen müssen, und erwägen, Antragsteller nach Provinzen zu bündeln, um von unterschiedlichen Wartezeiten zu profitieren.
Das Innenministerium betonte, dass es drei Monate Zeit habe, über jeden Regularisierungsantrag zu entscheiden, und dass „Schweigen niemals negativ“ zu werten sei – was die Unsicherheit der Antragsteller mindert. Dennoch warnen Rechtsberater, dass fehlende oder falsch übersetzte Dokumente den Prozess weiterhin verzögern können. Mobility-Teams werden dazu angehalten, Akten vorab zu prüfen und das cita-previa-Portal der Polizei täglich zu beobachten, da stornierte Termine in Echtzeit freigegeben werden.
Der Ansturm wirkt sich auch auf die Verlängerungen aus: Rund 1 Million im Jahr 2025 ausgestellte Karten laufen zwischen September und Dezember 2026 ab und fallen somit mit den Neuausstellungen zusammen. Die Polizei erwägt, in besonders belasteten Provinzen die Gültigkeit automatisch zu verlängern, doch eine offizielle Anordnung liegt bislang nicht vor.
Um Engpässe zu vermeiden, hat die Polizei einen landesweiten Plan de choque gestartet, der zahlreiche DNI-Schalter in TIE-Schalter umwandelt, temporäres Personal einstellt und die Ausländerbehörden an Wochentagnachmittagen sowie samstags öffnet. Zudem wird in den meisten Provinzen ein Pilotprojekt getestet, bei dem ein TIE-Termin automatisch vergeben wird, sobald eine Aufenthaltsentscheidung positiv ausfällt – so entfällt das bisherige Rennen um Online-Termine.
Für Personal- und Relocation-Dienstleister ist die Botschaft zwiespältig: Die Kapazitäten werden ausgebaut, doch Terminengpässe könnten in Großstädten wie Madrid, Barcelona und Valencia weiterhin bestehen bleiben. Unternehmen sollten mit möglichen Überstundenzuschlägen rechnen, falls Mitarbeiter an Wochenendterminen erscheinen müssen, und erwägen, Antragsteller nach Provinzen zu bündeln, um von unterschiedlichen Wartezeiten zu profitieren.
Das Innenministerium betonte, dass es drei Monate Zeit habe, über jeden Regularisierungsantrag zu entscheiden, und dass „Schweigen niemals negativ“ zu werten sei – was die Unsicherheit der Antragsteller mindert. Dennoch warnen Rechtsberater, dass fehlende oder falsch übersetzte Dokumente den Prozess weiterhin verzögern können. Mobility-Teams werden dazu angehalten, Akten vorab zu prüfen und das cita-previa-Portal der Polizei täglich zu beobachten, da stornierte Termine in Echtzeit freigegeben werden.
Der Ansturm wirkt sich auch auf die Verlängerungen aus: Rund 1 Million im Jahr 2025 ausgestellte Karten laufen zwischen September und Dezember 2026 ab und fallen somit mit den Neuausstellungen zusammen. Die Polizei erwägt, in besonders belasteten Provinzen die Gültigkeit automatisch zu verlängern, doch eine offizielle Anordnung liegt bislang nicht vor.
Quelle: Moncloa.com
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