
Nach sechs Jahren zäher Verhandlungen werden die Europäische Union und das Vereinigte Königreich am 14. Juli den lang erwarteten Vertrag unterzeichnen, der die Beziehung Gibraltars zum Schengen-Raum regelt. Das Abkommen – vermittelt von der Europäischen Kommission mit starker Beteiligung Spaniens – tritt am 15. Juli um Mitternacht vorläufig in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt wird der berühmte „Verja“-Zaun, der La Línea de la Concepción vom britischen Überseegebiet trennt, nicht mehr als Außengrenze fungieren. Die Einreise- und Zollkontrollen verlagern sich zum Flughafen und Hafen Gibraltars und werden gemeinsam von spanischen Policía Nacional-Beamten und den Behörden Gibraltars durchgeführt.
Für die 15.000 Grenzgänger, die täglich pendeln, entfallen die Passkontrollschlangen, was die Reisezeit um bis zu 40 Minuten pro Strecke verkürzen dürfte. Unternehmen auf beiden Seiten erwarten einen erleichterten Warenverkehr: Lkw können die ehemalige Grenze ohne Halt passieren, wobei veterinär- und pflanzenschutzrechtliche Kontrollen weiterhin an ausgewiesenen Inlandseinrichtungen stattfinden. Der Vertrag schafft einen „gemeinsamen Reisebereich“, der de facto die Schengen-Freizügigkeit auf Einwohner und Besucher Gibraltars ausweitet.
Britische Staatsbürger, die von Spanien aus nach Gibraltar einreisen, erhalten künftig keine Schengen-Passstempel mehr – ein Thema, das nach dem Brexit die Regeln zur Aufenthaltszählung erschwert hat. Fluggesellschaften, die Gibraltar anfliegen, sind verpflichtet, Schengen-API-Daten zu übermitteln; bei Verstößen drohen Bußgelder. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez und Außenminister José Manuel Albares werden den Anlass am 15. Juli in La Línea mit einem symbolischen „Abrissakt“ feiern.
Die Regierung sieht darin einen Neuanfang für die 300.000 Einwohner des Campo de Gibraltar, wo die Arbeitslosigkeit über 23 % liegt. Oppositionsparteien fordern Klarheit zu Polizeibefugnissen und der Aufteilung der Zolleinnahmen – Themen, die in den kommenden sechs Monaten in Durchführungsprotokollen konkretisiert werden sollen. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Mitarbeitern sollten beachten, dass bis zur vollständigen Ratifizierung weiterhin spezielle Zertifikate der Behörden Gibraltars erforderlich sind; Arbeitgeber werden geraten, diese frühzeitig zu beantragen, da mit Nachfragespitzen zu rechnen ist. Logistikunternehmen sollten sich auf eine einmonatige Übergangsphase einstellen, in der Notfallspuren offenbleiben, falls es im neuen Flughafen-Kontrollbereich zu IT-Problemen kommt.
Für die 15.000 Grenzgänger, die täglich pendeln, entfallen die Passkontrollschlangen, was die Reisezeit um bis zu 40 Minuten pro Strecke verkürzen dürfte. Unternehmen auf beiden Seiten erwarten einen erleichterten Warenverkehr: Lkw können die ehemalige Grenze ohne Halt passieren, wobei veterinär- und pflanzenschutzrechtliche Kontrollen weiterhin an ausgewiesenen Inlandseinrichtungen stattfinden. Der Vertrag schafft einen „gemeinsamen Reisebereich“, der de facto die Schengen-Freizügigkeit auf Einwohner und Besucher Gibraltars ausweitet.
Britische Staatsbürger, die von Spanien aus nach Gibraltar einreisen, erhalten künftig keine Schengen-Passstempel mehr – ein Thema, das nach dem Brexit die Regeln zur Aufenthaltszählung erschwert hat. Fluggesellschaften, die Gibraltar anfliegen, sind verpflichtet, Schengen-API-Daten zu übermitteln; bei Verstößen drohen Bußgelder. Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez und Außenminister José Manuel Albares werden den Anlass am 15. Juli in La Línea mit einem symbolischen „Abrissakt“ feiern.
Die Regierung sieht darin einen Neuanfang für die 300.000 Einwohner des Campo de Gibraltar, wo die Arbeitslosigkeit über 23 % liegt. Oppositionsparteien fordern Klarheit zu Polizeibefugnissen und der Aufteilung der Zolleinnahmen – Themen, die in den kommenden sechs Monaten in Durchführungsprotokollen konkretisiert werden sollen. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Mitarbeitern sollten beachten, dass bis zur vollständigen Ratifizierung weiterhin spezielle Zertifikate der Behörden Gibraltars erforderlich sind; Arbeitgeber werden geraten, diese frühzeitig zu beantragen, da mit Nachfragespitzen zu rechnen ist. Logistikunternehmen sollten sich auf eine einmonatige Übergangsphase einstellen, in der Notfallspuren offenbleiben, falls es im neuen Flughafen-Kontrollbereich zu IT-Problemen kommt.
Quelle: Europa Press
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