
Der in Belgien tagende Rat der Europäischen Union in Brüssel hat am 15. Juli sein erstes Verhandlungsmandat zu drei Verordnungen verabschiedet, die die Finanzierung von Migration, Visabearbeitung, Grenzmanagement und Programmen zur inneren Sicherheit im Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028–2034 regeln. Der teilweise allgemeine Ansatz legt vorläufige Haushaltszahlen für spätere Verhandlungen fest, verankert jedoch die rechtliche Grundlage, unter der die Mitgliedstaaten – darunter auch Belgien – Fördermittel abrufen können, um den EU-Migrations- und Asylpakt umzusetzen, das Ein- und Ausreisesystem (EES) an Flughäfen und Seehäfen einzuführen, Visa-Workflows zu digitalisieren und Rückführungsmaßnahmen zu verstärken.
Für Belgien ist der Text von unmittelbarer Bedeutung. Der Flughafen Brüssel kämpft mit stundenlangen Warteschlangen, während die Grenzpolizei biometrische Kioske einführt; der Ratstext erlaubt die Nutzung von EU-Mitteln für zusätzliches Personal, Infrastrukturverbesserungen und mobile Erfassungskits – Investitionen, die das Bundesinnenministerium im nächsten MFR-Zyklus auf 43 Millionen Euro schätzt. Das Mandat sieht zudem Mittel für Informationskampagnen und Aufnahmeplätze vor, die dem Büro des Generalkommissars für Flüchtlinge (CGRS) helfen sollen, mit einem jährlichen Anstieg der Asylanträge um 12 % zurechtzukommen.
Die Verhandler betonten die Verbindung zwischen sicheren Grenzen und unternehmerischem Vertrauen. Der belgische Arbeitgeberverband VBO-FEB erklärte, dass eine verlässliche EU-Kofinanzierung „langfristige Investitionen absichert“ und Zaventem als Drehkreuz für interkontinentale Geschäftsreisen attraktiv hält. Fluggesellschaften am Standort Brüssel begrüßten die Aussicht auf interoperable API/PNR-Systeme, die die Passagierabfertigungszeiten verkürzen könnten. Trilogverhandlungen mit dem Europäischen Parlament sollen im Oktober unter der irischen Ratspräsidentschaft beginnen und sich bis 2027 hinziehen.
Belgische Abgeordnete, angeführt von Saskia Bricmont (Grüne/EFA), haben bereits signalisiert, dass sie stärkere Grundrechtsschutzmaßnahmen und eine höhere Obergrenze für Umsiedlungs- und Integrationsprojekte zugunsten der Kommunen fordern werden. Unternehmen mit Expat-Belegschaften sollten daher die endgültigen Haushaltsrahmen genau beobachten, da diese die Geschwindigkeit bestimmen, mit der neue digitale Visaportale und „intelligente Grenzen“ in Belgien und im gesamten Schengen-Raum einsatzbereit werden.
Für Belgien ist der Text von unmittelbarer Bedeutung. Der Flughafen Brüssel kämpft mit stundenlangen Warteschlangen, während die Grenzpolizei biometrische Kioske einführt; der Ratstext erlaubt die Nutzung von EU-Mitteln für zusätzliches Personal, Infrastrukturverbesserungen und mobile Erfassungskits – Investitionen, die das Bundesinnenministerium im nächsten MFR-Zyklus auf 43 Millionen Euro schätzt. Das Mandat sieht zudem Mittel für Informationskampagnen und Aufnahmeplätze vor, die dem Büro des Generalkommissars für Flüchtlinge (CGRS) helfen sollen, mit einem jährlichen Anstieg der Asylanträge um 12 % zurechtzukommen.
Die Verhandler betonten die Verbindung zwischen sicheren Grenzen und unternehmerischem Vertrauen. Der belgische Arbeitgeberverband VBO-FEB erklärte, dass eine verlässliche EU-Kofinanzierung „langfristige Investitionen absichert“ und Zaventem als Drehkreuz für interkontinentale Geschäftsreisen attraktiv hält. Fluggesellschaften am Standort Brüssel begrüßten die Aussicht auf interoperable API/PNR-Systeme, die die Passagierabfertigungszeiten verkürzen könnten. Trilogverhandlungen mit dem Europäischen Parlament sollen im Oktober unter der irischen Ratspräsidentschaft beginnen und sich bis 2027 hinziehen.
Belgische Abgeordnete, angeführt von Saskia Bricmont (Grüne/EFA), haben bereits signalisiert, dass sie stärkere Grundrechtsschutzmaßnahmen und eine höhere Obergrenze für Umsiedlungs- und Integrationsprojekte zugunsten der Kommunen fordern werden. Unternehmen mit Expat-Belegschaften sollten daher die endgültigen Haushaltsrahmen genau beobachten, da diese die Geschwindigkeit bestimmen, mit der neue digitale Visaportale und „intelligente Grenzen“ in Belgien und im gesamten Schengen-Raum einsatzbereit werden.
Quelle: Council of the EU press release
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