Polizei rechnet mit 3 Millionen Bewerbern, während Spaniens außergewöhnliche Legalisierung an Fahrt gewinnt
Operation Paso del Estrecho befördert 646.000 Passagiere im ersten Monat der Saison 2026
Unregelmäßige Ankünfte in Spanien sinken 2026 um 25 %, während die Landübertritte nach Ceuta um 149 % steigen
Neueste Nachrichten
Gericht in Madrid hebt Reiseverbot auf und gibt Pass an Ehepartner des Premierministers zurück
Am 16. Juli hob das Provinzgericht von Madrid ein vorläufiges Reiseverbot gegen Begoña Gómez, Ehefrau von Ministerpräsident Pedro Sánchez, auf und ordnete die Rückgabe ihres Reisepasses an, während das Verfahren vor einer Geschworenenjury weiterhin geplant bleibt. Das Urteil präzisiert die Verhältnismäßigkeitskriterien bei der Beschlagnahme von Reisepässen und ermöglicht Gómez, ihre internationalen Verpflichtungen sofort wieder aufzunehmen.
Historischer EU-UK-Vertrag beseitigt Grenzzaun in Gibraltar und ermöglicht passfreies Reisen nach Spanien
Ein lang verhandelter EU-UK-Vertrag trat am 15. Juli um Mitternacht in Kraft, wodurch der Grenzzaun in Gibraltar entfernt und das Gebiet Teil des Schengen-Raums wurde. Pendler und Unternehmen profitieren nun von passfreier Bewegung, vereinfachten Zollverfahren und wiederhergestelltem Marktzugang in der gesamten EU – ein Ende der sechsjährigen Brexit-Unsicherheit. Multinationale Arbeitgeber erwarten eine leichtere Mitarbeiterrotation und neue Investitionsmöglichkeiten in der spanischen Region Campo de Gibraltar.
Spanien und Großbritannien beseitigen Grenzzaun zu Gibraltar – Schengen-Regeln treten in Kraft
Spanien, Großbritannien und die EU haben einen Vertrag unterzeichnet, der den Landzaun in Gibraltar abschafft und das Gebiet in den Schengen-Raum integriert. Ab dem 15. Juli 2026 verlagern sich die Passkontrollen auf die Luft- und Seehäfen Gibraltars, Grenzschlangen für über 15.000 Pendler entfallen, und biometrische EES-Kontrollen ersetzen die bisherigen Passstempel. Die Änderung erleichtert Geschäftsreisen und die Personalbeschaffung für Unternehmen auf beiden Seiten, erfordert jedoch neue Compliance-Maßnahmen im Bereich Sozialversicherung und EES-Regelungen.
Renfe-Streik am 15. Juli legt Hochgeschwindigkeits- und Pendlerzüge in ganz Spanien lahm
Ein 24-stündiger Streik der Sindicato Ferroviario am 15. Juli führte trotz der Mindestdienstregelung von 73 % zur Aussetzung einiger AVE- und Regionalzüge. Der Protest gegen die Privatisierung von Renfe Mercancías sorgte für Änderungen bei Reiseplänen und erhöhte Flugpreise am selben Tag auf wichtigen Geschäftsverbindungen. Arbeitgeber sollten im Herbst mit weiteren Unruhen im Bahnverkehr rechnen.