Biometrisches Ein- und Ausreisesystem beschleunigt die Operation Paso del Estrecho in Alicante
Spanien organisiert zweiten Rückführungsflug aus dem erdbebengeschädigten Venezuela
EU–UK-Abkommen zu Gibraltar: Grenzzaun wird diese Woche entfernt
Neueste Nachrichten
Spanisches Verfassungsgericht entscheidet: Antragszeit für Asyl zählt nicht zur Aufenthaltsregulierung
Der Oberste Gerichtshof bestätigte am 13. Juli, dass die Wartezeit auf eine Asylentscheidung nicht auf das in Spanien geltende Einbürgerungsverfahren aufgrund von Aufenthaltsdauer angerechnet wird. Das Urteil bewahrt eine klare rechtliche Trennung zwischen Schutz- und Migrationswegen, was bedeutet, dass abgelehnte Asylbewerber weiterhin zwei zusätzliche Jahre warten müssen, bevor sie eine reguläre Aufenthaltserlaubnis beantragen können. Die Entscheidung schafft Klarheit für Personal- und Mobilitätsmanager, schränkt jedoch die Möglichkeiten zur Legalisierung für Tausende von Arbeitnehmern in der Schwebe ein.
Abrisszeremonie für Grenzzaun in Gibraltar auf den 15. Juli verschoben – EU-UK-Vertragsunterzeichnung steht bevor
Spanien hat den feierlichen Abriss des Grenzzauns von Gibraltar auf den 15. Juli verschoben, zwei Tage nach der Unterzeichnung des neuen Vertrags über Gibraltar zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich. Das Abkommen sieht vor, die Schengen-Kontrollen innerhalb des Flughafens von Gibraltar durchzuführen und die historische Landgrenze abzuschaffen, was die tägliche Mobilität von 15.000 Grenzpendlern erleichtern wird.
Gericht verbietet automatische Ablehnung von Genehmigungen aufgrund von Vorstrafen
Der Oberste Gerichtshof Spaniens hat Regelungen für ungültig erklärt, die es Einwanderungsbehörden ermöglichten, Aufenthaltsgenehmigungen automatisch allein aufgrund eines Strafregistereintrags abzulehnen. Behörden müssen nun eine individuelle Verhältnismäßigkeitsprüfung durchführen, was die Möglichkeiten zur Familienzusammenführung und zur Erteilung von Arbeitserlaubnissen für Ausländer mit geringfügigen oder älteren Straftaten erleichtern könnte.
Air Europa verlegt vorübergehend den Flugverkehr Madrid–Caracas nach Valencia, nachdem das Erdbeben in Venezuela den Flughafen Maiquetía lahmgelegt hat
Nach Erdbebenschäden, die zur Schließung des Flughafens Maiquetía in Caracas führten, wird Air Europa ihre Flüge zwischen Madrid und Caracas mindestens bis zum 30. Juli 2026 über Valencia abwickeln. Die Fluggesellschaft bietet kostenlose Umbuchungen, alternative Routen und Rückerstattungen an, weist Reisende jedoch darauf hin, dass sie den zusätzlichen Bodentransfer innerhalb Venezuelas berücksichtigen müssen.
Regierung kündigt Integrationsplan über 500 Millionen Euro an – Minister betont: „Inklusion beginnt am ersten Tag“
Migrationsministerin Elma Saiz hat die Details eines Integrationsplans im Wert von 500 Millionen Euro vorgestellt und betont, dass die Eingliederung von Neuankömmlingen bereits am ersten Tag in Spanien beginnen muss. Das Programm finanziert Sprachkurse, Beschäftigungs- und Antidiskriminierungsmaßnahmen und bietet potenzielle Zuschüsse für Unternehmen, die ausländische Arbeitskräfte einstellen und schulen. Unternehmen sollten die bevorstehenden Förderaufrufe und Möglichkeiten zur Mitgliedschaft in Integrationsforen aufmerksam verfolgen.
Der Oberste Gerichtshof Spaniens hebt neue Einwanderungsverordnung teilweise auf
Der Oberste Gerichtshof hat die Einwanderungsverordnung Spaniens für 2024 bestätigt, jedoch mehrere Artikel aufgehoben – vor allem jene, die Minderjährige, rein elektronische Verfahren und automatische Ablehnungen aufgrund von Vorstrafen betreffen. Unternehmen können weiterhin auf den schnelleren, digitalisierten Rahmen setzen, müssen jedoch die kommenden Richtlinien genau verfolgen, da sich einige Kriterien (insbesondere für Minderjährige und Hintergrundprüfungen) sofort ändern werden.
Polizei startet „Plan de Choque“ angesichts stark gestiegener Nachfrage nach Aufenthaltstiteln nach Massenregularisierung
Die Nachfrage nach TIE steigt nach der Massenregularisierung in Spanien sprunghaft an, weshalb die Nationalpolizei ihre Ausländerämter abends und samstags öffnet und Personal für die Migrationsabteilungen umverteilt. Arbeitgeber sollten schnell handeln, um Termine zu sichern, mögliche Überstundenkosten einplanen und die kommenden Anweisungen zu automatischen Verlängerungen genau verfolgen.
EU–UK-Abkommen hebt ab 15. Juli die Grenzkontrollen an der Landgrenze zu Gibraltar auf
Die EU und das Vereinigte Königreich werden am 14. Juli den lange verzögerten Gibraltar-Vertrag unterzeichnen, der ab Mitternacht am 15. Juli die Passkontrollen an der Landgrenze zu Spanien abschafft. Pendler und Frachtunternehmen profitieren von der passfreien Durchreise, während die Einreisekontrollen auf den Flughafen und Hafen von Gibraltar verlagert werden. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Mitarbeitern sollten ihre Reiseprotokolle aktualisieren und rechtzeitig neue Grenzgängerzertifikate beantragen.
EU verabschiedet Reform der Passagierrechte – das bedeutet es für spanische Reisende
Die EU-Minister haben am 13. Juli die überarbeitete Verordnung zu den Passagierrechten verabschiedet. Die Entschädigungsbeträge bei Verspätungen bleiben unverändert, doch Fluggesellschaften müssen künftig standardmäßig einen Tarif inklusive eines Handgepäckstücks anzeigen und Beschwerden innerhalb von 14 Tagen beantworten – Änderungen, die Millionen von Passagieren an spanischen Flughäfen betreffen werden.
Balearische Inseln verzeichnen über 800 unbegleitete Minderjährige in Obhut, während Ankünfte aus Algerien zunehmen
Die Balearen beherbergen derzeit 825 unbegleitete minderjährige Migranten – ein Rekord, der durch kontinuierliche Bootsankünfte aus Algerien getrieben wird. Überlastete Einrichtungen erhöhen den Druck auf zusätzliche staatliche Finanzierungen und könnten neue Grenzkontrollmaßnahmen auslösen. Arbeitgeber in der tourismusintensiven Region sollten mögliche politische Veränderungen im Blick behalten und die langfristigen Auswirkungen auf die Arbeitskräfte berücksichtigen, wenn Minderjährige unter vereinfachten Arbeitserlaubnisregelungen volljährig werden.
Reiseveranstalter protestieren gegen neue Busparkgebühr am Flughafen Teneriffa Süd
Das neue „Bezahl-zum-Abholen“-System von Aena für Reisebusse am Flughafen Teneriffa Süd sorgt für lange Warteschlangen und heftige Kritik aus der Branche. Veranstalter und Reiseveranstalter müssen mit zusätzlichen Kosten rechnen und sollten größere Zeitpuffer bei der Ankunft einplanen, bis die Kapazitätsprobleme behoben sind.
Leitfaden warnt vor Fallstricken bei Visa, während die Nachfrage nach Spaniens Digital-Nomaden-Programm stark steigt
Ein viel geteilter Erklärartikel der Euro Weekly News warnt potenzielle Auswanderer vor dem bürokratischen Aufwand, den finanziellen Anforderungen und den Steuerpflichten, die mit Spaniens Digital Nomaden- und Nicht-Erwerbstätigen-Visa verbunden sind. Die Beliebtheit des Artikels unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach Remote-Arbeitsmöglichkeiten in Spanien und bietet Personalabteilungen eine kompakte Checkliste zur Beantwortung von Mitarbeiterfragen.
Suche nach zwei vermissten Migranten vor Formentera geht weiter
Rettungsteams suchen weiterhin nach zwei Migranten, die nach einer nächtlichen Bootslandung südlich von Formentera vermisst werden. Der Vorfall verdeutlicht die anhaltenden irregulären Ankünfte auf den Balearen und die damit verbundenen Belastungen für Such- und Rettungseinsätze sowie die Grenzabfertigung.
Spanien und Gibraltar bereiten die Demontage des Grenzzauns „Verja“ am 15. Juli vor
Spanien wird am 13. Juli eine öffentliche Abrissaktion des Grenzzauns zu Gibraltar durchführen, im Vorfeld eines Vertrags, der den Felsen in den Schengen-Raum integriert. Die Einwanderungskontrollen werden künftig im Hafen und am Flughafen Gibraltars stattfinden, wodurch tägliche Warteschlangen entfallen und ein nahtloser Arbeitsmarkt zwischen Andalusien und dem britischen Überseegebiet entsteht. Unternehmen sollten sich auf neue Schengen-Konformitätsregeln einstellen und mit schnelleren Grenzübertritten rechnen.
Zwischenhoch in der Saison führt zu neuen Sicherheitshinweisen für die Operation Paso del Estrecho 2026
Der Zivilschutz hat seine Hinweise für die Hochphase der Operation Paso del Estrecho aktualisiert und warnt vor Wartezeiten von bis zu fünf Stunden an den südlichen Häfen. Reisende werden dringend gebeten, feste Fährtickets zu kaufen. Zusätzliche Polizeikräfte, medizinische Teams und Verkehrsschilder in Echtzeit sollen den Rekordverkehr von Fahrzeugen und Passagieren zwischen Spanien und Nordafrika besser steuern.
Die spanische Nationalpolizei digitalisiert das Einladungsverfahren für ausländische Besucher
Spanien hat das Verfahren zur Einladung von Nicht-EU-Besuchern vollständig digitalisiert, wodurch der Papieraufwand und die Bearbeitungszeiten erheblich reduziert wurden. Unternehmen und Privatpersonen können Anträge nun online einreichen, bezahlen und verfolgen, doch die Gäste müssen bei der Ankunft weiterhin das abgestempelte Originaldokument vorlegen.
Polizei veröffentlicht aktualisierte Richtlinien zu Einreiseverweigerungen an spanischen Grenzen
Spanien hat sein Handbuch zur Einreiseverweigerung überarbeitet: Grenzbeamte müssen nun schriftliche Begründungen, Informationen zum Einspruchsverfahren und sofortige rechtliche Unterstützung für abgewiesene Reisende bereitstellen. Fluggesellschaften drohen bei Nichteinhaltung höhere Geldstrafen, und Reisende werden dringend aufgefordert, vollständige Reisedokumente mitzuführen.
Die Gebühr für Schengen-Visa für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren wird an allen spanischen Konsulaten auf 45 € festgelegt.
Spanien hat die Schengen-Visagebühr für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren auf 45 € festgesetzt, gemäß den EU-Vorgaben, und damit die Kosten für Familienanträge um 50 % gesenkt. Konsulate werden zu viel gezahlte Beträge automatisch zurückerstatten, und Reiseveranstalter rechnen im Herbst mit einem Anstieg der Familienbuchungen.
Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Spanien: Hitzewelle und geplante Grenzänderungen im Fokus
Das Vereinigte Königreich hat seine Reisehinweise für Spanien aktualisiert und warnt vor extremer Hitze sowie vor Änderungen bei Pass- und Grenzkontrollen im Zusammenhang mit dem Schengen-Beitritt Gibraltars ab dem 15. Juli. Britische Touristen sollten über eine ausreichende Versicherung verfügen und die Gültigkeit ihres Reisepasses überprüfen.
Bison Futé prognostiziert „sehr starken“ grenzüberschreitenden Verkehr am 11. Juli zum Beginn der französischen Ferien
Frankreichs Bison Futé hat für den 11. Juli eine rote Warnung für den Verkehr in Richtung Spanien im Süden herausgegeben und warnt vor langen Staus auf den Strecken A10/A9. Spanische Mautbetreiber, Busunternehmen und Logistikdienstleister setzen Notfallpläne um, um Verzögerungen zu minimieren.