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Streik bei FCDO-Mitarbeitern beginnt – Gefahr von Verzögerungen bei Notfall-Reisedokumenten und Auslandsdiensten

Juli 17, 2026
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Streik bei FCDO-Mitarbeitern beginnt – Gefahr von Verzögerungen bei Notfall-Reisedokumenten und Auslandsdiensten
Mitglieder der Gewerkschaft Public and Commercial Services (PCS), die im Foreign, Commonwealth & Development Office (FCDO) beschäftigt sind, haben heute einen 24-stündigen Streik begonnen, nachdem Verhandlungen über Zwangsreduzierungen gescheitert waren. Ab 08:00 Uhr bildeten sich Streikposten vor King Charles Street in Whitehall, der gesicherten Passstelle Hanslope Park sowie dem Abercrombie House in Schottland. Weitere Arbeitsniederlegungen sind für den 22., 23., 29. und 30. Juli geplant.

Obwohl UKVI den Großteil der Visabearbeitung übernimmt, stellt das FCDO Notfallreisepässe, Legalisierungen und konsularische notarielle Dienstleistungen bereit, auf die mobile Mitarbeiter oft kurzfristig angewiesen sind. Die PCS warnte, dass „Streikmaßnahmen unweigerlich die Bearbeitungszeiten für im Ausland ausgestellte Pässe und die Beglaubigung von Dokumenten für Visaanträge verlängern werden.“ In einigen kleineren Vertretungen sind die meisten lokal angestellten konsularischen Mitarbeiter Gewerkschaftsmitglieder.

Globale Unternehmen mit Expatriates in krisenanfälligen Regionen sind nach einer Reihe von Cybervorfällen, die Anfang des Jahres die FCDO-Systeme trafen, bereits nervös. Mehrere Firmenreiseabteilungen teilten Global Mobility News mit, dass sie Reisenden empfehlen, die Gültigkeit ihrer Pässe frühzeitig zu prüfen und, wenn möglich, dringende Legalisierungsaufträge diese Woche über kommerzielle Agenten im Vereinigten Königreich statt über Botschaften im Ausland abzuwickeln.

Streik bei FCDO-Mitarbeitern beginnt – Gefahr von Verzögerungen bei Notfall-Reisedokumenten und Auslandsdiensten


Der Streit dreht sich um ein Umstrukturierungsprogramm, das laut PCS zu Zwangsarbeitsplatzverlusten führen könnte. Die Leitung betont, dass Entlassungen „das letzte Mittel“ seien, verweigert jedoch die von den Gewerkschaften geforderte Garantie gegen Zwangsreduzierungen.

Beobachter weisen darauf hin, dass der Streik den Druck auf die Minister erhöhen könnte, da er in die Hauptferienzeit fällt, in der die Nachfrage nach Ersatzpässen besonders hoch ist. Sollte der Streik eskalieren, sehen Notfallpläne vor, Manager mit konsularischer Ausbildung einzusetzen und die Öffnungszeiten der Call-Center zu verlängern. PCS argumentiert jedoch, dass solche Maßnahmen die Expertise vor Ort nicht ersetzen können.

Mobilitätsmanager werden daher dringend gebeten, die Servicehinweise des FCDO genau zu verfolgen und bei Anfragen für Dokumente im Ausland im Juli zusätzliche Vorlaufzeiten einzuplanen.
Quelle: Counterfire / PCS strike notice

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