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Studenten- und Medizin-Visuminhaber in Haryana wegen Cyberbetrugs im Wert von 13 Lakh ₹ festgenommen

Juli 18, 2026
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Studenten- und Medizin-Visuminhaber in Haryana wegen Cyberbetrugs im Wert von 13 Lakh ₹ festgenommen
Die Cyber-Crime-Einheit von Panchkula in Haryana gab am 17. Juli bekannt, dass sie einen simbabwischen Studenten mit Visum und einen nigerianischen Medizinstudenten mit Visum festgenommen hat. Die beiden sollen einen pensionierten Regierungsbeamten um 13,1 Lakh Rupien (ca. 16.000 US-Dollar) durch ein gefälschtes Pharma-Investment betrügt haben. Die Festnahmen verdeutlichen den verstärkten Fokus der Strafverfolgungsbehörden auf die Einhaltung von Visabestimmungen nach einer Reihe von hochkarätigen Betrugsfällen mit ausländischen Staatsangehörigen. Ermittler berichten, dass die Verdächtigen mehrere lokale Bankkonten mit legitimen Studenten- und medizinischen Dokumenten eröffnet, diese Konten jedoch zur Geldwäsche der Opfergelder missbraucht haben. Keiner der Verdächtigen hatte in den letzten sechs Monaten an Kursen oder medizinischen Terminen teilgenommen, was auf eine missbräuchliche Nutzung der Visakategorien hindeutet. Die Polizei hat fünf Konten eingefroren und arbeitet mit dem Einwanderungsbüro zusammen, um mögliche Überziehungen des Aufenthalts oder Verstöße gegen Visabestimmungen zu prüfen. Der Fall folgt nur wenige Tage nach der Festnahme eines Dorfvorstehers in Barnala, Punjab, der in einen Studentenvisum-Betrug über 36 Lakh Rupien verwickelt ist. Dies zeigt, dass die Landesbehörden die Anweisungen des Innenministeriums der Union zur Bekämpfung von Visabetrug zunehmend umsetzen. Für Unternehmen, die ausländische Praktikanten oder medizinische Tourismusvermittler beschäftigen, unterstreicht der Vorfall die Notwendigkeit einer sorgfältigen Aufnahme und kontinuierlichen Überwachung des Visastatus. Rechtsexperten warnen, dass Vermieter und Arbeitgeber, die ihre Meldepflichten beim Ausländer-Regionalregistrierungsamt (FRRO) vernachlässigen, mit Bußgeldern von bis zu 10.000 Rupien pro Verstoß rechnen müssen. Unternehmen sollten daher regelmäßige Überprüfungen der Dokumente von Mietern und Mitarbeitern durchführen, insbesondere in Städten der zweiten Kategorie, in denen die Kontrollen verschärft werden. Auf einer übergeordneten Ebene könnten die Festnahmen die Bemühungen der Zentralregierung zur Einführung eines biometrischen Ausreise-Trackings im Rahmen des IVFRT 2.0-Updates unterstützen, das bis März 2027 eingeführt werden soll und darauf abzielt, Ausländer, die gegen Visabestimmungen verstoßen, in Echtzeit zu identifizieren.
Quelle: Hindustan Times (Chandigarh edition)

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