
Am 18. Juli brach um 14:00 Uhr ein Vegetationsbrand entlang der Hauptstrecke Neapel–Salerno aus, der Signalkabel in der Nähe von Nocera beschädigte und Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 30 km/h zur Folge hatte. Trenitalia meldete durchschnittliche Verspätungen von 20 Minuten bei Hochgeschwindigkeits-, Intercity- und Regionalzügen, bis die Techniker die Reparaturen gegen 16:00 Uhr abgeschlossen hatten. Der Vorfall verdeutlicht, wie extreme Hitze und Dürre in diesem Sommer die Zahl der Brände entlang der Bahnstrecken in die Höhe treiben. Gleichzeitig zeigt er die Verwundbarkeit einer der verkehrsreichsten Pendlerstrecken Süditaliens auf, die täglich von schätzungsweise 80.000 Fahrgästen genutzt wird, darunter viele Werft- und Pharmaarbeiter, die nach Neapel pendeln. Der Frecciabianca 8613 (Genua–Rom) erlitt nach Feuerwehreinsätzen in der Toskana am selben Tag Kettenreaktionen mit Verspätungen, was zeigt, wie lokale Ereignisse den nationalen Fahrplan beeinflussen können. Trenitalia erinnerte die Reisenden daran, dass das Tool „Cerca Treno“ Live-Updates und alternative Routenoptionen bietet, doch Mobilitätsberater fordern proaktivere Push-Benachrichtigungen, da klimabedingte Störungen zunehmend zur Normalität werden.
Quelle: Trenitalia – Infomobilità