
Am selben Tag, an dem die fünfjährige Visarichtlinie veröffentlicht wurde, gab die GDRFA Dubai eine separate Mitteilung heraus, die bestätigt, dass Inhaber eines indischen Reisepasses, die *Wohnsitz* in ausgewählten Ländern haben – darunter USA, Großbritannien, EU-Mitgliedstaaten, Kanada, Australien, Japan und Singapur – weiterhin für ein Visum bei Ankunft (VoA) bei der Einreise in die VAE berechtigt sind. Das Rundschreiben, veröffentlicht am 21. Juli um 15:30 GST, beschreibt zwei VoA-Optionen: einen 14-tägigen Aufenthalt (einmal verlängerbar) oder eine direkte 60-tägige, nicht verlängerbare Genehmigung. Die Gebühren betragen jeweils 172,50 AED bzw. 422,50 AED. Voraussetzung ist ein Aufenthaltstitel, der mindestens sechs Monate über das Ankunftsdatum hinaus gültig ist, sowie ein Reisepass mit vergleichbarer Gültigkeit. Familienmitglieder, die gemeinsam reisen, müssen jeweils die Aufenthaltsgenehmigung erfüllen oder über abhängige Visa verfügen, die mit dem Hauptwohnsitz verbunden sind. Operative Auswirkungen: • Indische Führungskräfte, die aus London oder New York für dringende Kundentermine anreisen, können auf die Vorab-Papierarbeit verzichten. • Reiseleiter müssen jedoch die Ablaufdaten der Aufenthaltstitel prüfen, da Fluggesellschaften bei zu kurzer Gültigkeit das Boarding verweigern. • Die 60-Tage-Option unterstützt indische Fachkräfte auf temporären Einsätzen in den boomenden Bau- und Veranstaltungsbranchen des Golfgebiets. Datenpunkt: Die GDRFA meldet, dass im ersten Halbjahr 2026 mehr als 73.000 VoAs an berechtigte Inder ausgestellt wurden – ein Anstieg von 26 % im Jahresvergleich. Die Behörden führen dies auf die nachpandemische Nachholnachfrage und Dubais aggressiven Konferenzkalender zurück. Fazit für Mobility-Teams: Halten Sie stets aktuelle Kopien der US-/UK-Aufenthaltskarten der Mitarbeiter in den Firmenreiseprofilen bereit; weisen Sie das Personal darauf hin, dass das VoA nicht in eine Arbeitserlaubnis im Land umgewandelt werden kann – Verstöße werden mit Geldstrafen und Wiedereinreiseverboten geahndet.
Quelle: The Economic Times
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