Tschechische Arbeitgeber kritisieren neuen monatlichen Arbeitgeberbericht und warnen vor Bürokratie für einheimische und ausländische Mitarbeiter
Botschaft in Doha richtet neues eintägiges Zeitfenster für Termine zur tschechischen Saisonarbeitsvisumvergabe ein
Tschechien verschärft Drohnenbeschränkungen rund um Flughäfen und andere kritische Orte
Neueste Nachrichten
Prag vergibt Auftrag für erste schwimmende Hubschrauberlandeplattform und verspricht rund um die Uhr medizinische Luftversorgung ab 2027
Der Stadtrat von Prag hat offiziell eine schwimmende Hubschrauberplattform auf der Moldau im Wert von 620 Millionen CZK genehmigt, die ab 2027 rund um die Uhr in Betrieb sein soll. Die Anlage wird die medizinischen Evakuierungszeiten zu den zentralen Krankenhäusern erheblich verkürzen und könnte die Versicherungskosten für Expats senken. Während der Bauphase müssen Flussnutzer jedoch mit kurzfristigen Einschränkungen der Schifffahrt rechnen.
Gewerkschaften am Prager Flughafen drohen mit Streik wegen umstrittener Ernennung des neuen Geschäftsführers
Fünf Gewerkschaften am Prager Václav-Havel-Flughafen erklärten am 21. Juli 2026 ihre Streikbereitschaft, nachdem die Regierung die Ernennung des ehemaligen ČSA-Chefs Radomír Lašák zum neuen Flughafen-Vorsitzenden beschleunigt hatte. Die Gewerkschaften befürchten Arbeitsplatzverluste und Privatisierung und könnten mit einer 48-stündigen Vorankündigung zum Streik aufrufen, was die Flug- und Frachtverbindungen in der Hochsaison gefährden würde. Unternehmen sollten daher Notfallpläne für Reisen und Logistik vorbereiten.
Tschechische Regierung präsentiert Gesetzentwurf für aktive Anti-Drohnen-Abwehr an Flughäfen und anderen kritischen Standorten
Die Innen- und Verkehrsministerien haben am 21. Juli 2026 einen Gesetzentwurf vorgestellt, der Flughafenbetreiber und andere Betreiber kritischer Infrastrukturen befähigen soll, illegale Drohnen aktiv zu erkennen und zu neutralisieren. Der Entwurf reagiert auf eine Zunahme von Drohnenvorfällen am Flughafen Prag und zielt darauf ab, teure Flugausfälle zu verhindern. Er legt Vorgaben zu Finanzierung, Meldepflichten und Schulungen fest und könnte ab Januar 2027 in Kraft treten, was direkte Auswirkungen auf die Reisesicherheit und die Unternehmensfortführungsplanung hätte.