Ausbruch des Ätna legt Verkehr lahm: Flughafen Catania bis zum Abend geschlossen, Tausende Passagiere umgeleitet
Papierausweise verlieren ab 3. August ihre Gültigkeit für Reisen: Italienische Staatsbürger im Ausland werden zum Umstieg auf den elektronischen Personalausweis aufgefordert
Rom veranstaltet Gipfeltreffen der Globalen Allianz zur Zweistaatenlösung und empfängt hochrangige Delegationen in Italien
Neueste Nachrichten
EU-Ein- und Ausreisesystem: Biometrische Kontrollen verlängern Warteschlangen, doch Reisende bleiben zahlreich, zeigt Umfrage
Eine YouGov-Umfrage, berichtet von Euronews am 22. Juli, zeigt, dass das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem längere Warteschlangen an den Schengen-Grenzen verursacht – auch an Italiens Flughäfen. Dennoch werden die meisten britischen Reisenden weiterhin kommen, planen jedoch mehr Zeit ein. Mobilitätsmanager sollten Reisepläne anpassen und das Personal informieren, während Italien die Kapazität der Terminals vor der Einführung von ETIAS optimiert.
Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Italien und warnt Sommerurlauber vor Waldbrandstörungen
Das Reisehinweisbulletin des britischen Außenministeriums (FCDO) vom 22. Juli für Italien warnt vor Waldbrandgefahren und möglichen Verkehrsbehinderungen, bestätigt jedoch, dass die Einreisebestimmungen unverändert bleiben. Arbeitgeber sollten ihre Fürsorgepflichten für Mitarbeiter, die in Regionen mit hohen Temperaturen reisen, überprüfen und sich auf längere Grenzkontrollen einstellen, sobald im Oktober das neue Ein- und Ausreisesystem der EU in Kraft tritt.
Papier-Ausweise ab 3. August für Reisen nicht mehr gültig: Italienische Regierung erinnert Auslandsitaliener
Eine Mitteilung der Botschaft erinnert Italiener im Ausland daran, dass ab dem 3. August 2026 der alte Papierpersonalausweis für Reisen nicht mehr akzeptiert wird; nur noch der elektronische CIE oder ein Reisepass sind gültig. Geschäftsreisende und Expatriates müssen ihre alten Dokumente rechtzeitig austauschen, um Probleme beim Boarding und bei der Einreise zu vermeiden.
Farnesina richtet Carabinieri-Diplomatie-Forum zur Bekämpfung des illegalen Handels aus
Auf einem Forum am 22. Juli in Rom präsentierten das italienische Außenministerium und die Carabinieri neue Instrumente zur Grenzsicherung und kündigten eine Kontaktstelle für Unternehmen an, die sensible Güter oder Personal transportieren. Die Initiative zielt darauf ab, die Kontrollen gegen illegalen Handel zu verschärfen und multinationalen Konzernen gleichzeitig klarere Richtlinien sowie schnellere Abfertigungen zu bieten.
Macerata Polizeipräsidium kündigt offene Sprechstunde zur Abholung von Aufenthaltstiteln am 22. Juli an
Um Rückstände abzubauen, öffnet das Einwanderungsamt in Macerata am Nachmittag des 22. Juli ohne Terminvereinbarung, damit ausländische Einwohner ihre Aufenthaltserlaubnisse abholen können. Diese einmalige Aktion ermöglicht es den Betroffenen, vor der Schließung in den Augustferien ihre volle Reisefreiheit zurückzugewinnen.
Großsegler „Amerigo Vespucci“ macht Halt in Québec und präsentiert italienische Kultur sowie Handelsbeziehungen
Italiens Ausbildungsschiff Amerigo Vespucci legte am 22. Juli in Québec City an und verband dabei Marine-Diplomatie mit Handelsförderung, etwa durch den Start von Vinitaly.USA. Spezielle Visabefreiungen und konsularische Dienstleistungen an Bord zeigen, wie Italien auf innovative Weise die Mobilität seiner Bürger und Unternehmen im Ausland unterstützt.
Italien startet heute eine einwöchige Welle von Verkehrsstreiks, beginnend mit dem EasyJet-Ausstand
Ein landesweiter 24-Stunden-Streik der EasyJet-Mitarbeiter am 21. Juli hat eine Kettenreaktion von Arbeitsniederlegungen ausgelöst, die den italienischen Luft-, Bahn-, Fähr- und Nahverkehr bis zum 26. Juli beeinträchtigen wird. Reisende müssen mit Flugausfällen, eingeschränkten Bahnfahrplänen und überfüllten Straßen rechnen, da nur begrenzte „garantierte“ Zeitfenster und Züge verkehren. Unternehmen sollten mit Verzögerungen bei Meetings, Auswirkungen auf die Lieferketten und höheren Reisekosten rechnen.
24-stündiger nationaler Luftverkehrsstreik legt Geschäftsreisen in ganz Italien lahm
Ein landesweiter Streik im Luftverkehr am 21. Juli führte zur Streichung von Hunderten Flügen und beeinträchtigte schätzungsweise 38.000 Geschäftsreisen. Geschützte Zeitfenster sorgten dafür, dass einige Verbindungen aufrechterhalten wurden, doch wichtige Drehkreuze wie Fiumicino und Malpensa verzeichneten erhebliche Verspätungen. Die Gewerkschaften drohen im August mit weiteren Aktionen, weshalb Arbeitgeber ihre Notfallpläne überprüfen und die Schengen-Aufenthaltsgrenzen für verspätete Reisende im Blick behalten sollten.
Italien veröffentlicht Halbjahresbericht zu unbegleiteten ausländischen Minderjährigen (MSNA)
Das Arbeitsministerium hat neue Daten veröffentlicht, die zum 30. Juni 2026 insgesamt 16.480 unbegleitete ausländische Minderjährige in Italien ausweisen – ein Anstieg von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Das interaktive Dashboard unterstützt Behörden und Arbeitgeber bei der Planung von Aufnahmeplätzen sowie zukünftigen Integrations- und Ausbildungsprogrammen und bietet wertvolle Einblicke für Unternehmen, die junge Migranten beschäftigen oder fördern. Ab September sind regelmäßige monatliche Updates vorgesehen.
Verkehrsministerium veröffentlicht aktualisierten nationalen Streikbericht zu Luft-, Schienen-, See- und Nahverkehr
Das Streikbulletin des italienischen Verkehrsministeriums vom 21. Juli bestätigt eine dichte Welle von Arbeitsniederlegungen im Bereich Luftfahrt, Bahn, Fähren und Nahverkehr bis zum Monatsende. Die rechtsverbindliche Liste ermöglicht es den Unternehmen, Notfallpläne zu erstellen, und legt fest, welche Flüge und Züge verkehren müssen – eine wichtige Orientierungshilfe für Reisende in dieser turbulenten Zeit.
Bahnstreik legt Leonardo Express und Flughafenverbindungen am 23. und 24. Juli lahm
Ein landesweiter Bahnstreik für 24 Stunden ab dem Abend des 23. Juli wird den Leonardo Express und andere Züge zum Flughafen stark einschränken, was während der Hauptreisezeit Italiens zu verpassten Flügen führen könnte. Nur begrenzte „garantierte“ Verbindungen werden angeboten, Reisende werden dringend gebeten, mindestens eine Stunde mehr für den Transfer zum Flughafen einzuplanen oder alternative Transportmöglichkeiten zu organisieren.