Tschechische Regierung belebt Plan zur Veräußerung eines 40-%-Anteils am Flughafen Prag wieder
Mitarbeiter des Prager Flughafens erklären Streikbereitschaft – Betrieb läuft weiterhin normal
Tschechische Arbeitgeber kritisieren neuen monatlichen Arbeitgeberbericht und warnen vor Bürokratie für einheimische und ausländische Mitarbeiter
Neueste Nachrichten
Botschaft in Doha richtet neues eintägiges Zeitfenster für Termine zur tschechischen Saisonarbeitsvisumvergabe ein
Die tschechische Botschaft in Doha hat am 22. Juli 2026 ihre Website aktualisiert und für den 25. Juli ein striktes sechs Stunden langes Zeitfenster für die Anmeldung zu Terminen für Saisonarbeitsvisa festgelegt. Gleichzeitig wurde eine Null-Quote für reguläre Anträge auf Arbeitnehmerkarten bestätigt. Personalvermittler im Golfraum und tschechische Arbeitgeber müssen ihre Einstellungspläne anpassen oder Anträge an andere Botschaften weiterleiten.
Tschechien verschärft Drohnenbeschränkungen rund um Flughäfen und andere kritische Orte
Die Innen- und Verkehrsministerien veröffentlichten am 22. Juli 2026 einen Gesetzentwurf, der die Flugverbotszonen für Drohnen rund um tschechische Flughäfen, Kraftwerke und andere strategische Anlagen ausweiten und Polizei sowie Betreiber befähigen soll, unautorisierte UAVs zu neutralisieren. Berufspiloten benötigen künftig eine neue Genehmigung für kritische Infrastrukturen sowie eine höhere Versicherungssumme, während ausländische Betreiber Schengen-Sicherheitskontrollen durchlaufen müssen. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, verschärfen sich ab März 2027 die Luftsicherheitsvorschriften für Vermessungs-, Medien- und Lieferdrohnen.
Prag vergibt Auftrag für erste schwimmende Hubschrauberlandeplattform und verspricht rund um die Uhr medizinische Luftversorgung ab 2027
Der Stadtrat von Prag hat offiziell eine schwimmende Hubschrauberplattform auf der Moldau im Wert von 620 Millionen CZK genehmigt, die ab 2027 rund um die Uhr in Betrieb sein soll. Die Anlage wird die medizinischen Evakuierungszeiten zu den zentralen Krankenhäusern erheblich verkürzen und könnte die Versicherungskosten für Expats senken. Während der Bauphase müssen Flussnutzer jedoch mit kurzfristigen Einschränkungen der Schifffahrt rechnen.