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Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Italien angesichts der Einführung des Schengen-Ein- und Ausreiseregimes und anhaltender Grenzkontrollen zu Slowenien

Juli 23, 2026
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Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Italien angesichts der Einführung des Schengen-Ein- und Ausreiseregimes und anhaltender Grenzkontrollen zu Slowenien
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat am 22. Juli 2026 seine Reisehinweise für Italien aktualisiert und dabei zwei zunehmend wichtige Punkte für Geschäftsreisende hervorgehoben. Erstens erinnert die Mitteilung daran, dass Italien bis mindestens 18. Dezember 2026 weiterhin vorübergehende Grenzkontrollen an der Landgrenze zu Slowenien durchführt. Das bedeutet, dass Reisepässe auf normalerweise schengen-internen Zug- und Straßenverbindungen kontrolliert werden können. Zweitens weist das FCDO darauf hin, dass das neue EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) an italienischen Flughäfen und Seehäfen nun vollständig in Betrieb ist. Alle Nicht-EU-Bürger müssen sich biometrisch scannen lassen, damit ihr 90/180-Tage-Aufenthaltskontingent automatisch erfasst wird.

Während die Einführung des EES an den Flughäfen Rom Fiumicino und Mailand Malpensa reibungslos verläuft, kommt es an kleineren Regionalflughäfen gelegentlich zu Engpässen, insbesondere bei Charterflügen von Kreuzfahrtschiffen. Geschäftsreisende mit mehrfachen Schengen-Visa sollten darauf achten, dass Ausreisestempel korrekt erfasst werden, um Überziehungen unter dem neuen automatisierten System zu vermeiden. Das FCDO warnt zudem vor Bußgeldern für Reisende, die bei der Ausreise über Slowenien keine Ausreiseregistrierung erhalten, wenn die Grenzposten besetzt sind.

Großbritannien aktualisiert Reisehinweise für Italien angesichts der Einführung des Schengen-Ein- und Ausreiseregimes und anhaltender Grenzkontrollen zu Slowenien


Der australische Smartraveller-Dienst hat ähnliche Hinweise veröffentlicht, was die weltweite Bedeutung der Änderungen unterstreicht. Firmen-Mobilitätsteams sollten ihre Reisebriefings anpassen, um längere Bearbeitungszeiten an Landgrenzen und die Notwendigkeit gültiger maschinenlesbarer Reisepässe für die EES-Kioske zu berücksichtigen. Unternehmen, die Nicht-EU-Mitarbeiter nach Italien entsenden, müssen die kumulierten Schengen-Tage künftig noch genauer überwachen, da das EES frühere Toleranzen bei manuellen Stempelungen abschafft.

Die Warnung fällt in Italiens verkehrsreichste Ferienwoche des Jahres, was die Gefahr von Warteschlangen erhöht. Das italienische Innenministerium hat bislang keinen Zeitpunkt für die Aufhebung der Grenzkontrollen zu Slowenien genannt und verweist auf anhaltende Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Westbalkan-Route. Reisende, die mit UK Global Entry oder US Global Entry einreisen, können das EES nicht umgehen; alle Drittstaatsangehörigen müssen sich registrieren, wobei Kinder unter 12 Jahren von der Fingerabdruckpflicht ausgenommen sind. Das separate elektronische Reisegenehmigungssystem ETIAS mit einer Gebühr von 7 Euro ist weiterhin für Ende 2026 geplant und wird parallel zum EES eingeführt.
Quelle: UK Foreign, Commonwealth & Development Office

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