
Die grenzüberschreitende Bahnverbindung zwischen Italien, Österreich und Deutschland wird ab heute, dem 23. Juli 2026, erheblich beeinträchtigt, da die zweite Phase eines umfangreichen Ausbaus der Brennerbahn in Kraft tritt. Die österreichische Infrastrukturagentur ÖBB hat den Abschnitt zwischen Steinach am Brenner und Innsbruck bis zum 1. August gesperrt, während Italiens Rete Ferroviaria Italiana (RFI) weiterhin an der Strecke Brixen–Brenner arbeitet. Zusammen mit den bereits zuvor erfolgten Sperrungen weiter südlich wird damit die wichtigste Nord-Süd-Eisenbahnverbindung, die sowohl Hochgeschwindigkeits-Personenzüge als auch einen Großteil des nordwärts gerichteten Güterverkehrs Italiens transportiert, effektiv unterbrochen.
Während der neuntägigen Sperrung enden die Fernzüge EuroCity, Railjet und Nightjet, die normalerweise von Mailand/Venedig über Verona, Bozen und Innsbruck nach München fahren, in Bozen oder teilweise in Verona. Regionalzüge in Südtirol und Tirol werden durch eingeschränkte Busshuttles ersetzt, wobei Fahrräder und übergroßes Gepäck nicht mitgenommen werden können. Logistikunternehmen wurden angewiesen, Container über die Route Tarvisio (Udine–Villach) umzuleiten oder auf den Straßentransport über die Brennerautobahn auszuweichen, die aufgrund des Ferienverkehrs und Wochenendfahrverbots für Lkw bereits stark belastet ist.
Für mobile Mitarbeiter und Entsandte im exportstarken Nordosten Italiens bedeutet die Sperrung möglicherweise Umwege über Flüge ab Verona oder Venedig, was zusätzliche Kosten und CO2-Emissionen verursacht. Arbeitgeber sollten ihre Reiserichtlinien anpassen, um längere Fahrzeiten zu berücksichtigen, und sicherstellen, dass entsandte Mitarbeiter aus Deutschland oder Österreich gültige Schengen-Mehrfacheinreisevisa besitzen, da Ersatzbusse mehrfach die Grenze passieren könnten.
Das Brenner-Projekt, mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro, zielt darauf ab, die Signaltechnik zu modernisieren und Kapazitäten für den 64 Kilometer langen Brenner-Basistunnel zu schaffen, dessen Eröffnung nun für 2030 geplant ist. Die heutige Sperrung stellt die bislang störendste Phase dar und dient als Belastungstest für die zukünftige Integration des Tunnels. Mobilitätsmanager sollten dies als Probe betrachten und Daten zu den Kosten der Mitarbeiterverlagerung sowie zur Effizienz alternativer Routen sammeln.
RFI und ÖBB versprechen tägliche Statusupdates, Reisende werden jedoch dringend gebeten, aktuelle Informationen in Echtzeit zu prüfen und, wo möglich, Busplätze zu reservieren. Ticket-Rückerstattungen oder Umbuchungen sind ohne Strafgebühren möglich; jedoch gelten die garantierten Service-Regeln, die bei Streiks greifen, nicht für geplante Bauarbeiten, sodass Entschädigungen begrenzt sind.
Während der neuntägigen Sperrung enden die Fernzüge EuroCity, Railjet und Nightjet, die normalerweise von Mailand/Venedig über Verona, Bozen und Innsbruck nach München fahren, in Bozen oder teilweise in Verona. Regionalzüge in Südtirol und Tirol werden durch eingeschränkte Busshuttles ersetzt, wobei Fahrräder und übergroßes Gepäck nicht mitgenommen werden können. Logistikunternehmen wurden angewiesen, Container über die Route Tarvisio (Udine–Villach) umzuleiten oder auf den Straßentransport über die Brennerautobahn auszuweichen, die aufgrund des Ferienverkehrs und Wochenendfahrverbots für Lkw bereits stark belastet ist.
Für mobile Mitarbeiter und Entsandte im exportstarken Nordosten Italiens bedeutet die Sperrung möglicherweise Umwege über Flüge ab Verona oder Venedig, was zusätzliche Kosten und CO2-Emissionen verursacht. Arbeitgeber sollten ihre Reiserichtlinien anpassen, um längere Fahrzeiten zu berücksichtigen, und sicherstellen, dass entsandte Mitarbeiter aus Deutschland oder Österreich gültige Schengen-Mehrfacheinreisevisa besitzen, da Ersatzbusse mehrfach die Grenze passieren könnten.
Das Brenner-Projekt, mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro, zielt darauf ab, die Signaltechnik zu modernisieren und Kapazitäten für den 64 Kilometer langen Brenner-Basistunnel zu schaffen, dessen Eröffnung nun für 2030 geplant ist. Die heutige Sperrung stellt die bislang störendste Phase dar und dient als Belastungstest für die zukünftige Integration des Tunnels. Mobilitätsmanager sollten dies als Probe betrachten und Daten zu den Kosten der Mitarbeiterverlagerung sowie zur Effizienz alternativer Routen sammeln.
RFI und ÖBB versprechen tägliche Statusupdates, Reisende werden jedoch dringend gebeten, aktuelle Informationen in Echtzeit zu prüfen und, wo möglich, Busplätze zu reservieren. Ticket-Rückerstattungen oder Umbuchungen sind ohne Strafgebühren möglich; jedoch gelten die garantierten Service-Regeln, die bei Streiks greifen, nicht für geplante Bauarbeiten, sodass Entschädigungen begrenzt sind.
Quelle: Südtirolmobil & RFI