
Am Nachmittag des 26. Juli senkte das Hongkonger Observatorium seine Taifun-Warnung auf Signal Nr. 3 für starke Winde, da der Taifun Hongxia ins Landesinnere zog. Die niedrigere Warnstufe ermöglichte es Regierungsstellen – darunter das Einwanderungsamt und das Standesamt – schrittweise wieder zu öffnen und damit wichtige Dienstleistungen für Besucher und Einwohner wiederherzustellen. 29 Notunterkünfte, in denen über Nacht 246 Personen Schutz gefunden hatten, begannen zu schließen, während die Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs den eingeschränkten Bahn- und Busverkehr wieder aufnahmen. Fährgesellschaften kündigten Testfahrten an, um die Seebedingungen zu prüfen, bevor der reguläre Fahrplan wieder aufgenommen wird. Das Einwanderungsamt bestätigte, dass alle Kontrollpunkte innerhalb von zwei Stunden nach Aufhebung des Signals Nr. 8 wieder öffnen, vorbehaltlich von Sicherheitsüberprüfungen. Reisenden mit bereits gebuchten Terminen im Standesamt wurde eine kostenlose Umbuchung angeboten, um die Auswirkungen des Sturms auf Lebensereignisse und Visafristen abzumildern. Für Mobilitätsmanager zeigt die schnelle Wiederherstellung, wie gut Hongkong auf solche Notfälle vorbereitet ist. Dennoch mahnen 21 sturmbedingte Verletzungen und über 300 umgestürzte Bäume in der Stadt dazu, eine umfassende Reiseversicherung zu behalten – besonders während der Taifun-Saison in Südostasien. Während sich das Geschäft normalisiert, haben Luftfrachtterminals den Vorrang auf verderbliche und medizinische Sendungen gelegt, sodass reguläre Firmenlieferungen weiterhin mit Verzögerungen von bis zu 24 Stunden rechnen müssen. Unternehmen, die zeitkritische Hardware oder Proben transportieren, sollten eng mit ihren Spediteuren zusammenarbeiten, bis die Flugfrequenzen wieder normal sind.
Quelle: Xinhua